
Zu viele haben vergessen, wie man wirklich fühlt
Unknown

Zu viele haben vergessen, wie man wirklich fühlt
Unknown
Lyrics
Intro
Irgendwo zwischen Neonlicht und schlaflosen Nächten haben wir vergessen, wie sich echtes Leben anfühlt.
Verse 1
Sie laufen durch Straßen mit leeren Blicken, tragen ihre Träume wie alte Narben mit sich.
Jeder sucht irgendwas, keiner weiß genau was. Ein bisschen Nähe vielleicht, oder einfach weniger Hass.
Zu viele Stimmen, die sagen, wer du sein musst. Zu viele Rollen, zu wenig Sauerstoff in der Brust.
Also lächeln sie höflich, auch wenn innerlich alles brennt, weil Ehrlichkeit gefährlich wird, wenn dich plötzlich jemand erkennt.
Pre-Chorus
Und jede Nacht fragen sie sich heimlich:
"War das schon alles? Oder hab ich irgendwo mich selbst verloren?"
Chorus
Wir tanzen im Rauch unter künstlichem Licht, reden von Freiheit, aber bewegen uns nicht.
Zu müde zum Kämpfen, zu wach um zu fliehen, zwischen all diesen Menschen, die sich selber nicht sehen.
Und vielleicht ist das Schlimmste nicht der Schmerz, sondern wie leicht man lernt, mit leerem Herzen weiterzugehen.
Verse 2
Die Tage verschwimmen wie Regen auf Glas, alle wollen ankommen, aber vergessen die Fahrt.
Ein Bildschirm voll Gesichter, doch niemand bleibt echt. Jeder baut Mauern, nennt sie später Selbstschutz.
Und irgendwo tief drinnen liegt noch eine Stimme begraben, die früher mal wusste, was Mut eigentlich bedeutet hat.
Doch sie wurde leiser mit jedem Kompromiss, mit jedem kleinen "Schon okay", das eigentlich ein Hilfeschrei ist.
Bridge
Vielleicht geht es nicht darum, perfekt zu sein.
Vielleicht nur darum, nicht jeden Tag weiter von sich selbst wegzulaufen.
Final Chorus
Wir tanzen im Rauch bis die Nacht uns verschluckt, tragen Hoffnung im Herzen, aber halten sie kaputt.
Zu viele haben vergessen, wie man wirklich fühlt. Zu viele funktionieren, obwohl innen nichts mehr blüht.
Doch irgendwo zwischen Stille und dem ganzen Lärm wartet noch ein Teil von dir, der erinnert, wer du einmal warst.
Outro
Vielleicht beginnt Freiheit nicht draußen.
Sondern in dem Moment, in dem du aufhörst, dich selbst zu verraten.
