
Flieg nicht so hoch
Die epische Ballade startet mit dezentem Klavier und Streichern, eine Stimme eröffnet sanft. Nach dem ersten Refrain setzt die zweite Stimme ein, das Duett entfaltet sich dynamisch. Zum Finale erhebt sich ein voller Chor über orchestraler Steigerung, kraftvoll und majestätisch.

Flieg nicht so hoch
Die epische Ballade startet mit dezentem Klavier und Streichern, eine Stimme eröffnet sanft. Nach dem ersten Refrain setzt die zweite Stimme ein, das Duett entfaltet sich dynamisch. Zum Finale erhebt sich ein voller Chor über orchestraler Steigerung, kraftvoll und majestätisch.
Lyrics
Intro:
Flügel aus Wachs, vom Traum gemacht,
in Fesseln der Hoffnung, bei Tag und Nacht.
Ein Vater, ein Sohn — im Wind vereint,
die Sehnsucht ruft, die Sonne scheint.
Verse; female voice, speaking
Im Turm der Schatten, tief und alt,
erschuf er Flügel, kühn und kalt.
Ein Vater flüsterte: „Flieg, mein Kind,
doch hüte dich vor Sturm und Wind.“
Verse; male voice, speaking
Sie stiegen auf, die Luft so rein,
die Erde schwand im Sonnenschein.
Der Himmel sang von Mut und Lust,
von Freiheit, Glanz und Heldenbrust.
Refrain – Chor, mehrstimmig
Ikarus, oh Ikarus,
du fliegst zu nah, du fliegst zu groß.
Dein Traum so hell, dein Herz so weit,
doch Flügel schmelzen — wie die Zeit.
Verse; female voice, speaking
Der Wind ward heiß, die Sonne brennt,
sein Flug dem Ende nah — und fremd.
Ein Schrei — und Stille trägt den Klang,
sein Sturz — ein Lied, das ewig sang.
Verse; male voice, speaking
Dädalus blickt hinab ins Meer,
sein Herz so schwer, sein Himmel leer.
Die Wellen flüstern sanft und sacht:
„Der Traum des Sohnes bleibt bei Nacht.“
Bridge:
Denn Freiheit brennt, wie Sonnenfeuer,
sie fordert Herz und Mut als Steuer.
Wer nie geflogen, weiß es nicht:
der Himmel lügt — doch auch er spricht.
Refrain – Chor, mehrstimmig
Ikarus, oh Ikarus,
dein Mut brennt hell in unsrem Schoß.
Du fielst — doch nie vergebens weit,
du lehrtest uns: Der Traum bleibt Zeit.
Outro:
Und über Meer und Sturmgebraus,
fliegt seine Seele still hinaus.
Der Himmel weint, das Meer ruft leis:
„Wer wagt zu träumen — zahlt den Preis.“
