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Das innere Land

deep warm male vocals, songwriter, guitar-driven, synth, sad, dark melancholic, experimental, orchestral, energetic, didgeridoo

Dorn·4:34

Lyrics

Strophe 1
Zwischen Gesprächen bleib ich ungesehen,
Mein Dasein steht, doch findet keinen Halt.
Gedanken ziehen weiter, ohne zu vergehen,
Weil jedes Fragen früh in mir verhallt.



Refrain
So trägt mich Schweigen durch den eignen Gang,
Ein stiller Pfad, der keine Antwort kennt.
Kein Zeichen hält mich länger als ein Klang,
Der sich im Innern leise von mir trennt.



Strophe 2
Ich lerne Umgang wie ein fremdes Feld,
Beherrscht im Ablauf, ruhig ausgeführt.
Ein Lächeln wirkt, als sei es gut gestellt,
Doch innerlich bleibt alles unberührt.



Refrain
Nun liegt das Schweigen schwer auf dem Verstand,
Es ordnet Denken leise und genau.
Kein Ruf erreicht mein innerstes Geflecht,
Weil jedes Wort sich selbst nicht trauen kann.



Strophe 3
In mir bewahrt ein stilles Ordnungsbild
Gestalten ohne Ursprung oder Ziel.
Empfinden bleibt sich selbst verpflichtet, mild,
Und fordert nichts von dem, was heut nach außen fiel.



Refrain
Nun wird das Schweigen zu mir selbst gewandt,
Es prägt mein Denken ruhig, so wie bedacht.
Ich halte aus, was sich mir tief verwandt,
Bis Sinn aus Stille seine Ordnung macht.



Strophe 4
Doch in dem Ungesagten wächst ein harter Kern,
Der ohne Zeugen einfach weiter sieht.
Ein Selbst, das bleibt, nicht nah und auch nicht fern,
Und seine Kraft aus sich allein bezieht.



Refrain
So wird das Schweigen langsam zum Bestand,
Nicht mehr Verlust, nur stilles Dasein hier.
Ich finde Stand in meinem innern Land
Und bleibe fremd dem Wir, doch nah bei mir.


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