
Aspekt Gier
whispering seductive female voice, melancholic sad dark soul swing, saxophon, lo-fi, synth, electronic
Dorn·4:44

4:44
Aspekt Gier
whispering seductive female voice, melancholic sad dark soul swing, saxophon, lo-fi, synth, electronic
Creator: DornRelease Date: May 21, 2026
Lyrics
1. Strophe
Ein kalter Wunsch erwacht im Menschen leis,
er misst, was lebt, nach Nutzen ein,
aus jedem Du wird stummer Kreis,
aus jedem Wir ein enges Mein.
2. Strophe
Begehren trägt den Samt so fein,
es streift die Dächer dieser Stadt,
aus Zuspruch formt es rasch ein Nein,
sobald Besitz gesprochen hat.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
3. Strophe
Der Hunger lächelt höflich, wach und rein,
er bittet erst, dann gibt er nicht,
er nimmt den Raum für sich allein,
und nennt Verlust sein Gleichgewicht.
4. Strophe
Ein Mund begehrt, die Hand bleibt kalt,
kein Dank verweilt an seinem Ort,
was gestern noch als Krone galt,
liegt morgen schon verdorben dort.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
5. Strophe
Der Drang ersinnt den neuen Durst,
nach Einfluss, Nähe, hellem Schein,
er nährt den Mangel wie die Furcht,
und lädt den Zweifel höflich ein.
6. Strophe
Doch Gier trägt nicht nur Münzgewand,
sie greift nach Macht, Applaus und Schritt,
sie setzt ihr Zeichen in den Stand,
und nimmt den fremden Willen mit.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
7. Strophe
Nach Lob verlangt ihr heller Schrein,
sie duldet keinen zweiten Rang,
sie leert den Becher Ruhm allein,
und nennt die Leere Tatendrang.
8. Strophe
Das Recht wird ihr zum starren Spiel,
sie schließt die fremde Stimme ein,
sie krönt den Sieg zum höchsten Ziel,
und lässt kein andres Urteil sein.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin
9. Strophe
Sie nimmt die Nähe in Beschlag,
verlangt Vertrauen stets als Pfand,
aus warmer Treue wird Vertrag,
und führt Verbundenheit am Band.
10. Strophe
Wenn Glanz und Griff zu Asche fort,
zieht Ruhe in die Räume ein,
die Würde wächst an stillem Ort,
wo Geben sagt: Genug ist mein.
[Schluss-Refrain]
Wenn alles Nehmen eng und leer,
kehrt leise wieder Klarheit ein,
verblasst der Drang, verlangt nichts mehr,
darf Anfang ohne Zepter sein.
Ein kalter Wunsch erwacht im Menschen leis,
er misst, was lebt, nach Nutzen ein,
aus jedem Du wird stummer Kreis,
aus jedem Wir ein enges Mein.
2. Strophe
Begehren trägt den Samt so fein,
es streift die Dächer dieser Stadt,
aus Zuspruch formt es rasch ein Nein,
sobald Besitz gesprochen hat.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
3. Strophe
Der Hunger lächelt höflich, wach und rein,
er bittet erst, dann gibt er nicht,
er nimmt den Raum für sich allein,
und nennt Verlust sein Gleichgewicht.
4. Strophe
Ein Mund begehrt, die Hand bleibt kalt,
kein Dank verweilt an seinem Ort,
was gestern noch als Krone galt,
liegt morgen schon verdorben dort.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
5. Strophe
Der Drang ersinnt den neuen Durst,
nach Einfluss, Nähe, hellem Schein,
er nährt den Mangel wie die Furcht,
und lädt den Zweifel höflich ein.
6. Strophe
Doch Gier trägt nicht nur Münzgewand,
sie greift nach Macht, Applaus und Schritt,
sie setzt ihr Zeichen in den Stand,
und nimmt den fremden Willen mit.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin.
7. Strophe
Nach Lob verlangt ihr heller Schrein,
sie duldet keinen zweiten Rang,
sie leert den Becher Ruhm allein,
und nennt die Leere Tatendrang.
8. Strophe
Das Recht wird ihr zum starren Spiel,
sie schließt die fremde Stimme ein,
sie krönt den Sieg zum höchsten Ziel,
und lässt kein andres Urteil sein.
Refrain
Wer alles rafft, verliert den Gang,
das Herz verlernt den klaren Sinn,
aus voller Hand wird enger Zwang,
und Reichtum stürzt nach außen hin
9. Strophe
Sie nimmt die Nähe in Beschlag,
verlangt Vertrauen stets als Pfand,
aus warmer Treue wird Vertrag,
und führt Verbundenheit am Band.
10. Strophe
Wenn Glanz und Griff zu Asche fort,
zieht Ruhe in die Räume ein,
die Würde wächst an stillem Ort,
wo Geben sagt: Genug ist mein.
[Schluss-Refrain]
Wenn alles Nehmen eng und leer,
kehrt leise wieder Klarheit ein,
verblasst der Drang, verlangt nichts mehr,
darf Anfang ohne Zepter sein.
