
Gott der Fäulnis
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Kasane·5:33

5:33
Gott der Fäulnis
industrial metal,bag pipes,gluttural male and insane female vocals,demonic humming,organ,demonic gluttural gregorian choire,
Creator: KasaneRelease Date: April 3, 2026
Lyrics
Er erwacht im feuchten Schoß der Erde
wo Würmer beten und Maden psalmodieren
sein Atem ist warm und süß wie verfaultes Fleisch
und die Gräber öffnen sich wie hungrige Münder
Gott der Fäulnis – er segnet mit schwarzem Segen
jede Berührung lässt die Haut aufplatzen wie überreife Frucht
wo er geht, wächst Schimmel in heiligen Mustern
und die Lebenden knien nieder, weil Stehen zu schmerzhaft wird
Gott der Fäulnis – er ist gnädig, er ist langsam
er nimmt uns nicht plötzlich, er lässt uns reifen
in seinem Reich gibt es kein Sterben, nur ewiges Weichwerden
bis wir endlich eins mit ihm sind – warm, nass, vollkommen
[Instrumental]
Seine Priester tragen Gewänder aus abgelöster Haut
ihre Augen sind weiße Pilze, die langsam wachsen
sie singen mit Stimmen, die in der Kehle gurgeln
und segnen die Gläubigen mit Händen aus faulendem Fleisch
Die Kirchen sind zu Kathedralen aus Schimmel geworden
Kreuze hängen schief, bedeckt mit dickem, schwarzem Moos
die Heiligenbilder lächeln mit aufgeplatzten Lippen
und flüstern: „Kommt näher… lasst euch verwesen.“
Gott der Fäulnis – er braucht keine Flammen
er braucht nur Zeit und Feuchtigkeit
unter seiner Zunge wird alles weich
und alles Weiche wird heilig
Er legt seine Hand auf meine Brust
die Haut löst sich sofort, darunter glänzt es feucht
er lächelt mit tausend kleinen Mäulern
und sagt: „Du bist fast reif, mein Kind.“
Kein Himmel mehr, nur ein Dach aus pulsierendem Fleisch
kein Licht mehr, nur das sanfte Glühen von Verwesung
wir liegen in seinem Schoß, warm und geborgen
und warten, bis auch der letzte Rest von uns zerfällt
[Instrumental]
Er braucht keine Opfer aus Gold oder Weihrauch
nur warmes, lebendiges Fleisch, das langsam weich wird
jede Seele, die ihm gegeben wird, wird zu schwarzem Humus
aus dem neue, schönere Verwesung wächst
Seine Segnung ist ein warmer, nasser Kuss
der sich von innen nach außen frisst
wer ihn einmal spürt, will nie wieder heil sein
denn Heilsein ist die einzige wahre Sünde
Am Ende wird alles still und feucht und warm
kein Licht mehr, kein Schmerz mehr, nur sanftes Verrotten
der Gott der Fäulnis sitzt inmitten seines Werks
und streichelt mit weichen, schwarzen Fingern über das, was einmal Welt war
[Instrumental]
Gott der Fäulnis – er segnet mit schwarzem Segen
jede Berührung lässt die Haut aufplatzen wie überreife Frucht
wo er geht, wächst Schimmel in heiligen Mustern
und die Lebenden knien nieder, weil Stehen zu schmerzhaft wird
Gott der Fäulnis – er ist gnädig, er ist langsam
er nimmt uns nicht plötzlich, er lässt uns reifen
in seinem Reich gibt es kein Sterben, nur ewiges Weichwerden
und wir alle werden sein Leib – süß, faulig, ewig.
