
Eine Story - Als ich mir eines Morgens begegnete...
soft dreamy synthwave, mysterious high male voice, very quiet saxophone
HeriSongs·3:49

3:49
Eine Story - Als ich mir eines Morgens begegnete...
soft dreamy synthwave, mysterious high male voice, very quiet saxophone
Creator: HeriSongsRelease Date: July 10, 2025
Lyrics
Nach der Erzählung: "Als ich mir eines Morgens selbst begegnete" von F.H. Selich
[mysterious high male voice, quiet music]
Eines Morgens wachte ich auf und war zwei Personen.
Eine lag im Bett und war geistig noch einigermaßen, sehr weit in Träumen vertieft ,
die andere saß davor auf einem alten hölzernen Stuhl
und betrachtete den Schlafenden also sich selbst, also mich,
also ich betrachtete mich selbst.
Ganz langsam wachte ich auf, die Träume zogen sich
erst ganz klar, dann immer nebulöser werdend zurück,
bis das Bewusstsein die Überhand gewann an diesem
sonderbaren Morgen, und ich eine Person erblickte,
die auf einem hölzernen Stuhl vor meinem Bett saß
und mich ununterbrochen anstarrte.
Als ich merkte, dass der schlafende Mensch, also ich selbst
langsam im Bett erwachte, wurde mir bewusst, wie befremdlich
ich auf den Schlafenden wirken musste, sitzend auf dem hölzernen Stuhl.
„Hallo“, sagte ich zu dem sich streckenden, frisch aufgewachten Ich.
„Hallo“, sagte ich zu dem auf mich starrenden Wesen auf dem hölzernen Stuhl.
Langsam erhob ich mich aus dem Stuhl, trat zwei Schritte auf das Bett zu
und reichte mir die Hand. „Hast Du gut geschlafen?“ fragte ich mich.
Du gabst mir Deine Hand, also meine Hand mir und sagtest:
„Gut geschlafen? Naja, so kann man das nicht nennen.
Ich hatte unentwegt den selben Traum, nämlich, dass ich andauernd
mir selbst begegnen würde in allen möglichen Lebenslagen.
Zum Schluss war ich so konfus, dass ich mir wünschte, möglichst bald zu erwachen!“
„Das ist Dir ja jetzt auch gelungen“ sagte ich. Dann erhob ich mich aus dem Bett und ging in die Küche. „Soll ich uns erst einmal einen Kaffee bereiten?“ fragte ich mich.
„Da sage ich nicht nein“ sagte ich und schob den hölzernen Stuhl zurück an die Wand.
Wir setzten uns anschließend auf die Terasse, im Osten ging langsam blutrot die neue Sonne auf.
„Das wird bestimmt ein schöner Tag“ sagte ich zu mir, und goss frischen Kaffee in unsere
Tassen. „Danke“ sagte ich zu mir, „das ist bestimmt der Beginn einer tiefen Freundschaft“
[mysterious high male voice, quiet music]
Eines Morgens wachte ich auf und war zwei Personen.
Eine lag im Bett und war geistig noch einigermaßen, sehr weit in Träumen vertieft ,
die andere saß davor auf einem alten hölzernen Stuhl
und betrachtete den Schlafenden also sich selbst, also mich,
also ich betrachtete mich selbst.
Ganz langsam wachte ich auf, die Träume zogen sich
erst ganz klar, dann immer nebulöser werdend zurück,
bis das Bewusstsein die Überhand gewann an diesem
sonderbaren Morgen, und ich eine Person erblickte,
die auf einem hölzernen Stuhl vor meinem Bett saß
und mich ununterbrochen anstarrte.
Als ich merkte, dass der schlafende Mensch, also ich selbst
langsam im Bett erwachte, wurde mir bewusst, wie befremdlich
ich auf den Schlafenden wirken musste, sitzend auf dem hölzernen Stuhl.
„Hallo“, sagte ich zu dem sich streckenden, frisch aufgewachten Ich.
„Hallo“, sagte ich zu dem auf mich starrenden Wesen auf dem hölzernen Stuhl.
Langsam erhob ich mich aus dem Stuhl, trat zwei Schritte auf das Bett zu
und reichte mir die Hand. „Hast Du gut geschlafen?“ fragte ich mich.
Du gabst mir Deine Hand, also meine Hand mir und sagtest:
„Gut geschlafen? Naja, so kann man das nicht nennen.
Ich hatte unentwegt den selben Traum, nämlich, dass ich andauernd
mir selbst begegnen würde in allen möglichen Lebenslagen.
Zum Schluss war ich so konfus, dass ich mir wünschte, möglichst bald zu erwachen!“
„Das ist Dir ja jetzt auch gelungen“ sagte ich. Dann erhob ich mich aus dem Bett und ging in die Küche. „Soll ich uns erst einmal einen Kaffee bereiten?“ fragte ich mich.
„Da sage ich nicht nein“ sagte ich und schob den hölzernen Stuhl zurück an die Wand.
Wir setzten uns anschließend auf die Terasse, im Osten ging langsam blutrot die neue Sonne auf.
„Das wird bestimmt ein schöner Tag“ sagte ich zu mir, und goss frischen Kaffee in unsere
Tassen. „Danke“ sagte ich zu mir, „das ist bestimmt der Beginn einer tiefen Freundschaft“
