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Menschenfragen

warm soft female vocals, deep, smoke-laced, gravelly male voice, synth, electronic, lo-fi, warm soft sad melancholic

Dorn·5:24

Lyrics

Strophe 1
Wir schreiten still durch instabile Gegenwart,
beladen mit Versäumnissen vergangener Tage,
im Innern glüht ein kaum benannter Start,
doch keine Regung antwortet auf unsere Lage



Strophe 2
Erwägungen treiben wie zerrissener Dunst,
um Rätsel, die sich niemals ganz entfalten,
in jeder Handlung wirkt verborgene Kunst,
doch alles Eigene lässt sich nicht auf Dauer halten.



Refrain
O Mensch, du wanderndes Paradox im Licht,
ein Funke zwischen Werden und Vergehen,
du suchst nach Sinn und findest ihn doch nicht,
und kannst dem leisen Drängen nicht entgehen.



Strophe 3
Wir errichten Gebilde aus zerstreuter Vision,
die rasch im Hauch der Wirklichkeit zerfallen,
und nennen Hoffnung eine Zwischenstation,
in der wir lernen, lautlos zu verhallen.



Strophe 4
Ausdruck ringt um Klarheit, zerbricht dabei,
in jedem Zeichen ein Nachhall alter Lügen,
wir bewegen uns fort und verharren doch frei,
uns selbst in fremde Muster einzufügen.



Refrain
O Mensch, du wanderndes Paradox im Licht,
ein Funke zwischen Werden und Vergehen,
du suchst nach Sinn und findest ihn doch nicht,
und kannst dem leisen Drängen nicht entgehen.



Strophe 5
Dasein verknüpft uns in verborgenem Geflecht,
aus Momenten, die sich unaufhörlich verlieren,
wir zählen Bewegung, doch kein letztes Recht
vermag sich je in fester Form zu fixieren.



Strophe 6
Im Spiegel zeigt sich kaum ein klares Bild,
zersplittert zwischen Spiel und Begehren,
und alles Eigene erscheint uns fremd, manchmal wild,
als müssten wir uns ständig von Neuem erklären.



Refrain
O Mensch, du wanderndes Paradox im Licht,
ein Funke zwischen Werden und Vergehen,
du suchst nach Sinn und findest ihn doch nicht,
und kannst dem leisen Drängen nicht entgehen.



Strophe 7
Großstädte tragen erschöpfte Melancholie,
aus Fenstern fällt gedämpftes Leuchten,
und irgendwo erklingt verborgen wie
ein Lied von allem, das wir nie erreichten.



Strophe 8
Zuneigung erwacht, doch bleibt Endlichkeit bewusst,
als wäre Verlust im Kern jedes Findens gebunden,
und tief in uns wächst eine suchende Lust,
im Gegenüber das Eigene zu erkunden.



Refrain
O Mensch, du wanderndes Paradox im Licht,
ein Funke zwischen Werden und Vergehen,
du suchst nach Sinn und findest ihn doch nicht,
und kannst dem leisen Drängen nicht entgehen.



Strophe 9
Wir sind nur ein flüchtiges Fragment,
in einem Bewusstsein, das niemand erfasst,
ein kaum vernehmbares inneres Element,
das leise an Grenzen der Erkenntnis verblasst.



Strophe 10
Und dennoch regt sich unter allem ein Klang,
der still gegen jedes Ende ringt,
als trüge selbst im tiefsten Untergang
ein Rest, der unbeirrt nach Weite dringt.



[Schluss]
Du Mensch, ein Rätsel aus Sehnsucht und Verzicht,
gefangen im Kreislauf aus Fragen und Schweigen,
in dir wächst Würde, die manchmal zerbricht,
doch bleibt dir dein Ursprung verborgen im Eigen.

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