
Aussage der gemalten Frau #Mini-Event SttZ ungelöst
female voice only. A dramatic, slightly humorous spoken-word performance in German, Blues, featuring a haughty, aristocratic woman trapped in a portrait. She thinks and narrates in over-the-top, highbrow, elegant language, full of irony and exaggeration. The mood is whimsical yet detached, as if she is looking down on intruders or museum visitors with both disdain and mild curiosity. The delivery is exaggerated, enunciated, with occasional pauses for effect, like a noblewoman giving a monologue about events she cannot intervene in. Background: soft classical strings, a hint of playful wind instruments, creating a refined, old-world atmosphere.

Aussage der gemalten Frau #Mini-Event SttZ ungelöst
female voice only. A dramatic, slightly humorous spoken-word performance in German, Blues, featuring a haughty, aristocratic woman trapped in a portrait. She thinks and narrates in over-the-top, highbrow, elegant language, full of irony and exaggeration. The mood is whimsical yet detached, as if she is looking down on intruders or museum visitors with both disdain and mild curiosity. The delivery is exaggerated, enunciated, with occasional pauses for effect, like a noblewoman giving a monologue about events she cannot intervene in. Background: soft classical strings, a hint of playful wind instruments, creating a refined, old-world atmosphere.
Lyrics
Strophe 1
So dann wohl an, ich will’s bekennen,
obgleich mein Mund versiegelt bleibt.
Und kann es leider nicht benennen,
in Farben starb Atem, erstarrt die Zeit.
Gebannt bin ich an diesem Ort,
doch sah mein Auge klar und rein.
Es kam, ja genau von jenem Port,
ein Frevler schlich sich durch den Schrein.
Refrain
Ich sah es alles, doch darf nicht sprechen,
die Farben halten mein stummes gebrechen.
Keiner fragt, keiner hört mein Wort,
mein Blick bleibt Zeuge an diesem Ort.
Strophe 2
Zur späten Stund, da schweigt der Saal,
trat ein in düsterm Kleid ein Mann. (wenn es denn einer war)
Nicht kam er durch des Hauses Tor,
er wählte jenen Seitengang dann.
Es kam aus dem Schatten, schwarz und stumm,
die Schritte hallten kaum im Raum.
Kein Zögern, nein, der Dieb war nicht dumm,
ging direkt zu Gold und Juwelen Traum.
Refrain
Ich sah es alles, doch darf nicht sprechen,
die Farben halten mein stummes gebrechen.
Keiner fragt, keiner hört mein Wort,
mein Blick bleibt Zeuge an diesem Ort.
Strophe 3
Kein Splittern, kein klirren, kein lauter Alarm,
kein Rumsen, nur ein leises Sirren ---schhhht
Er griff, er nahm, er wandte sich um,
dann warf er einen Blick auf mich zurück.
„Kenn ich dich nicht?“, hab ich mir gedacht,
doch hier treiben sich viele herum.
Hätt der Nachtwächter mal besser gewacht,
stünden wir jetzt nicht hier so stumm.
Refrain
Ich sah es alles, doch darf nicht sprechen,
die Farben halten mein stummes gebrechen.
Keiner fragt, keiner hört mein Wort,
mein Blick bleibt Zeuge an diesem Ort.
Outro - hochnäsig
Ja, ich könnt schon was sagen,
er verschwand nicht durch die Tür.
Doch ich muss mich nicht plagen…
…denn mich fragt ja eh keiner hier.
Refrain
Ich sah es alles, doch darf nicht sprechen,
die Farben halten mein stummes gebrechen.
Keiner fragt, keiner hört mein Wort,
mein Blick bleibt Zeuge an diesem Ort.
hochnäsig
Vielleicht versucht ihr’s mal mit dem Ficcus,
der hat bestimmt auch was gesehen…
