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Thats me

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stephieschrn·3:24

Lyrics

(Intro)

Manche Mädchen wachsen mit Gute-Nacht-Geschichten auf

Ich bin eingeschlafen zu lauter Musik und Streit aus dem Wohnzimmer

Vielleicht hab ich deshalb gelernt, Menschen an ihren Stimmen zu erkennen

bevor sie lügen

VERSE 1

Straßenlicht fällt durch meine Fensterscheiben

Mama weint leise, damit die Nachbarn schweigen

Kleine Hände, viel zu früh erwachsen

Hab gelernt zu funktionieren, statt einfach nur zu lachen

In der Jugend Nächte voller Rauch

Falsche Freunde sagen: „Girl, du hältst das aus“

Und ich hielt aus

Alles

Bis ich irgendwann vergessen hab, wie Ruhe klingt

Barkeeper Lächeln hinter roten Augen

Alle wollen Nähe, aber keiner will dich glauben

Sie sagen: „Du bist stark“

Nein

Ich war nur nie weich genug zum Fallen

PRE-HOOK

Und jedes „Ich liebe dich“ klang irgendwann wie Krieg

Jeder blieb zu kurz oder ging zu tief

Ich hab gelernt:

Manche Menschen küssen dich

wie ein Versprechen

und verschwinden wie Diebe

HOOK

Ich tanze mit Gespenstern durchs Neonlicht

Halb Herz, halb Überlebensinstinkt

Alle sagen: „Girl, irgendwann brichst du ein“

Aber ich mach aus Narben Gold im Schein

Zu viel Feuer für ein ruhiges Leben

Zu viel Wahrheit, um mich kleinzureden

Wenn ich fall, dann wenigstens mit Stil

Denn dieses Mädchen hier

hatte nie ein Schutzschild

VERSE 2

Hab Männer geliebt, die selber verloren waren

Hab Hoffnung getragen wie Messer im Arm

Einer wollte Kontrolle

Einer nur mein Licht

Und einer sah mich an

als wär ich sein Untergang und spiegelte sein Gesicht

Zu viele Nächte zwischen Clubs und Sirenen

Zwischen „Mir geht’s gut“ und heimlich zerbrechen

Amphetamin machte wach

aber nicht lebendig

Und Alkohol machte ehrlich

aber nie vollständig

Jetzt sitz ich alleine mit Notizen im Handy

Vielleicht wird aus Trauma irgendwann Kunst, baby

Vielleicht wird aus all diesem Dreck mal ein Buch

Und aus all den Ruinen endlich genug

BRIDGE

Ich bin nicht heilig

Nicht gerettet

Nicht geheilt

Ich hab nur beschlossen

dass mich nichts mehr besitzt

Nicht die Männer

Nicht die Angst

Nicht die Vergangenheit

Und vielleicht ist genau das Freiheit

CHORUS

Ich tanze mit Gespenstern durchs Neonlicht

Mit Lippen rot und kaputtem Blick

Alle wollten sehen, wie ich untergeh

Doch ich lernte, wie man selbst im Feuer steht

Zu viel Herz für die kalte Zeit

Zu viel Seele für Belanglosigkeit

Und wenn mich jemand wirklich lieben will

Dann nicht trotz meiner Flammen

sondern mittendrin

Outro

Früher dachte ich, Liebe wäre ein Zuhause

Heute weiß ich:

Ich bin das Zuhause

Und wer bleiben will, muss lernen, mit dem Feuer zu leben

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