MusicMint AI Music Generator Logo
MusicMint

Schatten der Zeit

The track fuses orchestral rap and post-rock rap textures, opening with felt piano, vinyl dust, and a pulsing woodblock. Verses are dry, driven by rim click groove and deep cello. Tremolo strings and reverb guitar lead expand in the wide chorus, accented by tribal toms, timpani build, and later rock drums for the intense finale. German poetic rap vocals are doubled in the chorus, ending suddenly without crowd noise.

KIRox·5:03

Lyrics

[Instrumental]

[Verse 1]
Schatten ziehen lang, die Sonne wird still,
der Horizont trinkt Farbe, Dämmerung im Drill.
Silber im Haar, im Spiegel wird’s wahr,
Kalenderblatt fällt, leise und klar.
Ein Stuhl bleibt leer, der Raum atmet schwer,
Nachhall an den Wänden, als wärst du noch hier.
Ich zähl die Sekunden, sie rennen davon,
als wär Zeit ein Zug ohne letzten Waggon.
Alles fließt weiter, panta rhei, kein Zurück,
Wellen schlagen Namen in Sand, kurz wie Glück.
Herbst macht aus Blättern ein warmes Rot,
Winter legt Eis drauf, so kalt wie Not.
Unter den Rippen pocht’s, tief und genau,
tickt wie ein Urteil – zu schnell, zu laut.

[Chorus]
Melancholie schleicht, ganz sacht wie ein Tuch,
bitter und süß, wie ein alter Fluch.
Bilder werden blass, Ruinen tragen Klang,
Uhren treiben vorwärts, Schatten jagen im Drang.
Nostalgie hält fest, doch sie lässt auch los,
Kinderlachen steigt auf – und wird irgendwann groß.
Das sind die Schatten der Zeit (Zeit...Zeit...)

[Instrumental Transition]

[Verse 2]
Rose war Samt, jetzt Staub in der Hand,
Blüten im Wind, verschwinden im Land.
Was bleibt von mir, wenn der Morgen vergeht,
wenn selbst mein Name nur kurz noch besteht?
Angst wird ein Sturm, dunkel und roh,
fragt: „War ich wichtig?“ – und schweigt dann so.
Rad dreht sich weiter, leise und rein,
memento mori: Wir fallen gleich ein.
Kein Glanz, der nur blendet, kein Prunk der erstarrt,
nur Leben, so selten, so scharf, so zart.
Carpe diem schreit: „Pack’s an, nicht später!“
Liebe wird Licht, macht Nächte viel stärker.
Aus Blatt wird Erde, aus Ende wird Start,
neues Grün steht auf, wenn Altes zerfällt.

[Chorus]
Melancholie schleicht, ganz sacht wie ein Tuch,
bitter und süß, wie ein alter Fluch.
Bilder werden blass, Ruinen tragen Klang,
Uhren treiben vorwärts, Schatten jagen im Drang.
Nostalgie hält fest, doch sie lässt auch los,
Kinderlachen steigt auf – und wird irgendwann groß.
Das sind die Schatten der Zeit (Zeit...Zeit...)

[Bridge]
Wo schmolz der Schnee hin? Weg, ohne Spur,
Schönheit lebt kurz – und trifft uns dafür.
Kirschblüten im Fall, so hell und so rein,
ich halt dich im Jetzt, lass die Jahre sein.
Vergänglichkeit trägt uns, nicht wie ein Gericht,
sondern wie Atem: Du lebst – und das reicht.

Lass los, was dich hält, geh mit in den Fluss,
im Strom liegt das Wahre, still wie ein Kuss.
Nicht ewig, nicht leer – nur echt in der Zeit,
Schatten ziehen weiter… und du bist bereit.
Schatten vergehn leise, die Sonne wird Licht,
Kreislauf aus Morgen – er bricht uns nicht.

[Chorus]
Melancholie schleicht, ganz sacht wie ein Tuch,
bitter und süß, wie ein alter Fluch.
Bilder werden blass, Ruinen tragen Klang,
Uhren treiben vorwärts, Schatten jagen im Drang.
Nostalgie hält fest, doch sie lässt auch los,
Kinderlachen steigt auf – und wird irgendwann groß.
Das sind die Schatten der Zeit (Zeit...Zeit...)
Das sind die...

Like this song? Create something similar