
Olle Weg führ’n hoam
Austropop, Folk Mood: Erzählend, warm, leicht nostalgisch. Eine Mischung aus Bewegung und Ankommen. Optimistisch, aber reflektiert. Mit einem Gefühl von Weite und gleichzeitig Geborgenheit. Rhythmische Akustikgitarre als Basis. Leichte Percussion für den Reisecharakter. Harmonika für Weite. Refrain offen und mitsingbar. Instrumentales Zwischenspiel als „Wegstrecke“. BPM: 90

Olle Weg führ’n hoam
Austropop, Folk Mood: Erzählend, warm, leicht nostalgisch. Eine Mischung aus Bewegung und Ankommen. Optimistisch, aber reflektiert. Mit einem Gefühl von Weite und gleichzeitig Geborgenheit. Rhythmische Akustikgitarre als Basis. Leichte Percussion für den Reisecharakter. Harmonika für Weite. Refrain offen und mitsingbar. Instrumentales Zwischenspiel als „Wegstrecke“. BPM: 90
Lyrics
❤️Alle Wege führen heim❤️
1.
Mit siebzehn Joahr und an Rucksock voll Tram,
bin i weg g‘foahrn, weit furt von daham.
Die Schuach no staubig vom Hof hintam Haus,
im Kopf lauta Lända und da Himml weit voraus.
i hob glaubt, die Wölt woart nur auf mi do drauß’.
2.
i hob in große Städt Nächte valorn,
hob auf Bahnhofsbänk auf an Morgn g’wort.
A poar Händ san blieb’n, vül G’sichta san furt,
monche Versprechn verwahn schnölla ols da Nordwind dort.
Und trotzdem hob i überoll a bissl mi g’spürt.
Bridge:
Und daun reicht a Liad aus ana offnen Tür,
und auf amol sitzt des Dahoam wieda nebn mir.
Refrain:
Olle Weg führ’n hoam, a wonnst no so weit gehst,
weil da Herzschlog di leitat, wennst di sölber nimma vastehst.
Zwischn Liachta und Stroßn, zwischn Fremde und Wind,
bleibt a Stückal von dahoam durt, wo du deine Wurzeln findst.
Und egal wos vergeht, egal wia weit ma kummt,
olle Weg führ’n hoam, wenn da Obend longsom verstummt.
3.
Jetzt kumm i z’ruck mit mehr Foltn im Gsicht,
und da olde Kastanienbam erkennt mi no schlicht.
Da Wirt redt no gleich, nur sei Hoar is jetzt grau,
und die Gossn san klana, oba irgendwie ondas jö schau.
i merk, wia da Kreis si jetzt gonz longsom schliaßt.
[solo]
Bridge:
Und daun reicht a Liad aus ana offnen Tür,
und auf amol sitzt des Dahoam wieda nebn mir.
Refrain:
Olle Weg führ’n hoam, a wonnst no so weit gehst,
weil da Herzschlog di leitat, wennst di sölber nimma vastehst.
Zwischn Liachta und Stroßn, zwischn Fremde und Wind,
bleibt a Stückal von dahoam durt, wo du deine Wurzeln findst.
Und egal wos vergeht, egal wia weit ma kummt,
olle Weg führ’n hoam, wenn da Obend longsom verstummt.
Bridge:
Vielleicht muas ma erst geh’n, damit ma versteht,
dass koa Lond auf da Wölt an dein Ursprung ersetzt.
Weil Hoamat ka Ort auf ana Londkoartn bleibt,
sondan des, wos in dir mit de Joahr weitareift.
olle Weg führ’n hoam, olle Weg führ’n hoam.
Outro:
Und i sitz auf da Stiagn vorm Haus im Laternenliacht,
hör die Grülln im Föld und die Nocht, wia’s longsom einbricht.
Ka großes Finale, ka Feierwerk mehr,
nur a ruahigs G’fühl mitten drin im Verkehr.
Denn egal, wia oft da Wind di weitaziacht,
olle Weg führ’n hoam… weil dei Herz di nie belügt.
Denn egal, wia oft da Wind di weitaziacht,
olle Weg führ’n hoam… weil dei Herz di nie belügt.
❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️
Alle Wege führen heim
1.
Mit siebzehn Jahren und einem Rucksack voller Träume,
bin ich weggefahren, weit fort von zuhause.
Die Schuhe noch staubig vom Hof hinter dem Haus,
im Kopf lauter Länder und der Himmel weit voraus.
Ich glaubte, die Welt wartet nur auf mich dort draußen.
2.
Ich habe in großen Städten Nächte verloren,
habe auf Bahnhofsbanken auf den Morgen gewartet.
Ein paar Hände sind geblieben, viele Gesichter verschwunden,
manche Versprechen verwehten schneller als der Nordwind dort.
Und trotzdem habe ich überall ein Stück von mir gespürt.
Bridge:
Und dann reicht ein Lied aus einer offenen Tür,
und auf einmal sitzt das Zuhause wieder neben mir.
Refrain:
Alle Wege führen heim, auch wenn du noch so weit gehst,
weil dein Herzschlag dich leitet, wenn du dich selbst nicht mehr verstehst.
Zwischen Lichtern und Straßen, zwischen Fremden und Wind,
bleibt ein Stück von zuhause dort, wo du deine Wurzeln findest.
Und egal, was vergeht, egal wie weit man kommt,
alle Wege führen heim, wenn der Abend langsam verstummt.
3.
Jetzt komme ich zurück mit mehr Falten im Gesicht,
und der alte Kastanienbaum erkennt mich noch immer still.
Der Wirt spricht noch genauso, nur seine Haare sind jetzt grau,
und die Gassen sind kleiner, aber irgendwie anders schön geworden.
Ich merke, wie sich der Kreis nun ganz langsam schließt.
[Solo]
Bridge:
Und dann reicht ein Lied aus einer offenen Tür,
und auf einmal sitzt das Zuhause wieder neben mir.
Refrain:
Alle Wege führen heim, auch wenn du noch so weit gehst,
weil dein Herzschlag dich leitet, wenn du dich selbst nicht mehr verstehst.
Zwischen Lichtern und Straßen, zwischen Fremden und Wind,
bleibt ein Stück von zuhause dort, wo du deine Wurzeln findest.
Und egal, was vergeht, egal wie weit man kommt,
alle Wege führen heim, wenn der Abend langsam verstummt.
Bridge:
Vielleicht muss man erst gehen, damit man versteht,
dass kein Land der Welt deinen Ursprung ersetzt.
Weil Heimat kein Ort auf einer Landkarte bleibt,
sondern das, was in dir mit den Jahren weiterreift.
Alle Wege führen heim, alle Wege führen heim.
Outro:
Und ich sitze auf den Stufen vorm Haus im Laternenlicht,
höre die Grillen auf den Feldern und die Nacht, wie sie langsam hereinbricht.
Kein großes Finale, kein Feuerwerk mehr,
nur ein ruhiges Gefühl mitten im ganzen Verkehr.
Denn egal, wie oft der Wind dich weiterzieht,
alle Wege führen heim… weil dein Herz dich nie belügt.
Denn egal, wie oft der Wind dich weiterzieht,
alle Wege führen heim… weil dein Herz dich nie belügt.
