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Zu Nah Am Nichts

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Nontschef·4:04

Lyrics

[Verse]
Wieder ein Tag, der nichts verlangt und nichts verspricht
Und trotzdem fehlt mir Gleichgewicht
Ich sag die Sätze, die man eben sagt
Auch wenn ich dieses Schauspiel gar nicht mag
Ich bin dabei und doch nicht wirklich hier
Und merk erst später, ich war nie bei mir

[Pre-Chorus]
Ich suche einen Grund und find ihn nicht
Es bleibt nur dieses Nichts in Sicht

[Chorus]
Zu nah am Nichts, ich kann es nicht erklären
Warum sich alles so verschiebt
Es gibt kein Wort, das mich erreicht
Weil irgendetwas in mir flieht
Ich such nach Halt mit leeren Händen
Bin einfach down ohne das jemand es sieht
Zu nah am Nichts, und keiner merkt
Was still in meinem Innersten geschieht

Halten ohne Halt
Wärme dennoch kalt
Tage ohne Richtung
Schwere ohne Gewicht
Zu nah am Nichts

[Verse]
Ich sitz da und bemerke eben
Ich bin nur Statist im eigenen Leben
Ich rede wenig, hör mir selbst kaum zu
Versteh oft selbst nicht was ich tu
Bin da aber nie ganz dabei
Bin ungebunden und trotzdem nie ganz frei

[Pre-Chorus]
Vielleicht ist das nur ein Zustand
Der hoffentlich irgendwann von selbst verschwindet

[Chorus]
Zu nah am Nichts, und alles wirkt gleich schwer
Auch wenn ich so tue, als wenn's nicht so wär.
Ich geh durch Räume, ohne wirklich da zu sein
Fühle mich trotz meiner Größe viel zu klein
Ich such nach irgendwas, das mich noch hält
Und fühl mich deplatziert wie in einer leeren Welt
Zu nah am Nichts, und es fällt nicht auf
Weil ich es gut genug versteck

Geh'n und trotzdem steh'n
Beobachten dennoch nichts sehn
Viele Worte, keiner der spricht
Alles dunkel, mitten im Licht
Zu nah am Nichts

[Verse]
Ich frage mich, ob das irgendwann vergeht
Oder ob es einfach immer bei mir bleibt
Ob irgendwer mich wirklich sieht
Oder ob das Leben weiter still an mir vorbei zieht
Ich funktionier nach außen hin
Auch wenn ich längst nicht Teil des Ganzen bin

[Bridge]
Vielleicht ist es nur eine Phase
Die sich verliert und nichts erklärt
Vielleicht war ich nur zu lange still
Hab nicht gemerkt, was ich wirklich will
Irgendwann wird es leichter sein
Und alles sortiert sich von allein

[Final Chorus]
Zu nah am Nichts, doch ich fang an zu verstehen
Ich muss selbst etwas tun sonst wird nichts vergehen
Ich warte nicht mehr bis jemand mich sieht
Ich sorg dafür, dass es geschieht
Damit sich mein Inneres sortiert
Und mehr als nur Stillstand passiert
Zu nah am Nichts, doch ich will mehr
Zu nah am Nichts, und ich fühl mich nicht mehr leer

[Outro]
Ich weiche nicht mehr aus, ich bleib im Hier
Und merk, etwas ordnet sich in mir
Der Druck wird leiser und er nimmt ab
Weil ich selbst was unternommen hab

Zu nah am Nichts
Zu nah an Allem
Vollkommen im Hier
Endlich bei mir

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