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Olle red’n, kana hört zua

Austropop, indie-pop, 112 BPM, syncopated staccato groove, offbeat snare, chopped guitar stabs, percussive piano riffs, punchy bassline, handclap responses, male lead vocals, call and response refrains, verse stacked harmonies, slapback delay, tight room reverb, breakbeat bridges, abrupt dropouts, restless frustration, anxious momentum

bastian68·4:12

Lyrics

❤️Text ohne Dialekt unten angehängt!❤️
❤️Alle reden, keiner hört zu❤️


1.
Im Feed geht’s rund, ols blinkt und schreit,
jeda postet laut, doch kaan interessiert’s heit.
Daumen wischen schnölla ols da Schmäh,
vül G’red, wenig Sinn, i frog mi: wos is des eh?

2.
Im Beisl hock ma, des Bier wird woarm,
fünf Leit red’n z‘gleich, oba koana nimmt di in Oarm.
A jeda haut an Spruch auf’n Tisch,
doch wennst wos sogst, is’ glei wieda wurscht, so typisch.

Bridge:
Host mi ghört, oder red i nur?
Gibt’s no Stülle, oder is’ ols nur Lärm pur?

Refrain:
Olle red’n, kana hört zua,
Stimm laut, oba kaane Spur‘n.
Wörter fliag’n wie Staub im Wind,
doch koana spürt, wos dahinta rinnt.
i schrei dagegn, oba es verhallt,
wia a Echo, des im Nichts zaschöllt.

3.
Z’haus am Sofa, zwa Displays im Gsicht,
nebnanonda, oba seh’n tuat ma si ned wirklich.
„Olles guat“ wird g’schriebn, doch g’fühlt is’ leer,
zwischn den Zaaln schreit’s: „i mog nimma mehr.“

4.
A kloane G’schicht wird glei a Streit,
Missverständnis wochst in rasenda schnölligkeit.
Koana frogt: „Wie host des g’mant?“
Stottdessen wird‘s laut, bis jeda nur mehr schreit.

Bridge:
Host mi ghört, oder red i nur?
Gibt’s no Stülle, oder is’ ols nur Lärm pur?

Refrain:
Olle red’n, kana hört zua,
Stimm laut, oba kaane Spur‘n.
Wörter fliag’n wie Staub im Wind,
doch koana spürt, wos dahinta rinnt.
i schrei dagegn, oba es verhallt,
wia a Echo, des im Nichts zaschöllt.

[solo]

Bridge:
i wünsch ma a Wort, des wirklich bleibt,
a Blick, der net glei weita treibt.
a Pause zwischn dem gonzen G’schrei,
wo ma si versteht - gonz ohne dabei zum sei.

Refrain:
Olle red’n, kana hört zua,
Stimm laut, oba kaane Spur‘n.
Wörter fliag’n wie Staub im Wind,
doch koana spürt, wos dahinta rinnt.
i schrei dagegn, oba es verhallt,
wia a Echo, des im Nichts zaschöllt.

Outro:
Olle red’n, kana hört zua,
i frog mi leis: Wo bleibt die Ruah?
Zwischn die Sätz, do liegt die Kroft,
doch wer nimmt si no die Zeit und schofft’s?
Vielleicht bin i’s, der onfongan muaß…
oba sog, wer hört ma wirklich zua?
Oh-oh-oh- Zwischn die Sätz, do liegt die Kroft,
doch wer nimmt si no die Zeit und schofft’s?
Vielleicht bin i’s, der onfongan muaß…
oba sog mir, wer hört ma wirklich no zua?


❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️

Alle reden, keiner hört zu

1.
Im Feed ist viel los, alles blinkt und schreit,
jeder postet laut, doch keinen interessiert es heute.
Die Daumen wischen schneller als ein Witz,
viel Gerede, wenig Sinn, ich frage mich: Was ist das eigentlich?

2.
Im Wirtshaus sitzen wir, das Bier wird warm,
fünf Leute reden gleichzeitig, aber keiner nimmt dich in den Arm.
Jeder haut einen Spruch auf den Tisch,
doch wenn du etwas sagst, ist es gleich wieder egal, so typisch.

Bridge:
Hast du mich gehört, oder rede ich nur?
Gibt es noch Stille, oder ist alles nur reiner Lärm?

Refrain:
Alle reden, keiner hört zu,
Stimmen laut, aber keine Spuren.
Wörter fliegen wie Staub im Wind,
doch keiner spürt, was dahinter fließt.
Ich schreie dagegen, aber es verhallt,
wie ein Echo, das im Nichts zerschellt.

3.
Zu Hause auf dem Sofa, zwei Displays im Gesicht,
nebeneinander, aber sehen tun wir uns nicht wirklich.
„Alles gut“ wird geschrieben, doch gefühlt ist es leer,
zwischen den Zeilen schreit es: „Ich kann nicht mehr.“

4.
Eine kleine Geschichte wird sofort zum Streit,
ein Missverständnis wächst in rasender Geschwindigkeit.
Keiner fragt: „Wie hast du das gemeint?“
Stattdessen wird es laut, bis jeder nur mehr schreit.

Bridge:
Hast du mich gehört, oder rede ich nur?
Gibt es noch Stille, oder ist alles nur reiner Lärm?

Refrain:
Alle reden, keiner hört zu,
Stimmen laut, aber keine Spuren.
Wörter fliegen wie Staub im Wind,
doch keiner spürt, was dahinter fließt.
Ich schreie dagegen, aber es verhallt,
wie ein Echo, das im Nichts zerschellt.

[Solo]

Bridge:
Ich wünsche mir ein Wort, das wirklich bleibt,
einen Blick, der nicht gleich weiter treibt.
Eine Pause zwischen dem ganzen Geschrei,
wo man sich versteht – ganz ohne dabei sein zu müssen.

Refrain:
Alle reden, keiner hört zu,
Stimmen laut, aber keine Spuren.
Wörter fliegen wie Staub im Wind,
doch keiner spürt, was dahinter fließt.
Ich schreie dagegen, aber es verhallt,
wie ein Echo, das im Nichts zerschellt.

Outro:
Alle reden, keiner hört zu,
ich frage mich leise: Wo bleibt die Ruhe?
Zwischen den Sätzen, da liegt die Kraft,
doch wer nimmt sich noch die Zeit und schafft es?
Vielleicht bin ich es, der anfangen muss…
aber sag, wer hört mir wirklich zu?
Oh-oh-oh – Zwischen den Sätzen, da liegt die Kraft,
doch wer nimmt sich noch die Zeit und schafft es?
Vielleicht bin ich es, der anfangen muss…
aber sag mir, wer hört mir wirklich noch zu?

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