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Oh Wächter treu

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RexAmun·4:57

Lyrics

[Intro ]
Ich sah dich wachen, seit Anbeginn der Zeit,
Unerschütterlich stark, in ewigem Eid.
Dein steinerner Blick, kein Schatten entweicht,
Doch von den Spuren der Zeit, sei ein jeder ereilt.


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[Verse 1]
Die Jahrtausende zogen an dir vorbei,
Ein Bollwerk stets trotze der Dunkelheit.
Du standest still, als Reiche fielen,
Als Himmel brannten, und Stürme schrien.

Deine Hände ragen wie Türme empor,
Dein Rücken gebettet in Fels und in Zorn. Kein Feind durchbrach je deinen Blick,
Kein Schatten verblieb, die Zeit ward ihr Strick.


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[Pre-Chorus] (Erhaben, glorifizierend)

Oh Wächter treu, aus Stein geformt,
Vom ersten Tag, der Zeit umtost.
Ein Fluch, ein Segen, ein stiller Eid,
Unbeugsam, stark in Dunkelheit.

Du standest fest, durch Sturm und Krieg,
Kein Schatten drang durch dein Gebiet.
Kein Pfeil, kein Schwert, kein dunkler Schwur,
Zerbrach dein Herz, bewahrt die Spur.


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[Chorus]
Oh treuer Freund, durch Blut und Stein,
Durch Zeiten wandelnd, stets allein.
Mein Herz, mein Volk, mein Erbe alt,
Von deiner Hand bewahrt, gehalten.

Von Vater, Sohn, durch Königsblut,
Warst du die Festung, stark und gut.
Oh Wächter, steh mir noch einmal bei,
Die Schatten nah’n – mein letzter Schrei.

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[Verse 2]
Mein Feind, er klopft an meinen Türen,
Ihn kannst nicht sehen, ihn kannst nur spüren.
Die Zeit verweilt und doch sie zieht,
Die Melodie, ihr sanftes Lied.

Doch Stein vergeht, auch Erz wird schwach,
Die Zeit zermalmt, was ewig schien.
Ein leises Knistern in der Nacht,
Ein Riss, der sich im Marmor zieht.
Du warst das Schild, welch nie zerbricht,
Doch selbst der Fels verliert sein Licht.


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[Bridge]
Der Feind erhebt sich – kalt und nah,
Kein Zauber hält, kein alter Pfad.
Die Flammen lodern, rostrot wild,
Ein letzter Schatten bricht dein Bild.

Der Himmel schreit, die Erde bebt,
Ein letzter Kampf, ein letzter Weg.
Ich greif nach dir – doch Staub entflieht,
Mein treuer Freund – er fällt, er kniet.


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[Chorus 2]
Oh Wächter treu, dein Leib vergeht,
Mein Herz zerbricht, dein Wille steht.
Mein Volk, mein Name, mit dir fällt,
Oh treuster Freund, mit dir verlass ich diese Welt.

Dein Ruf verstummt, dein Glanz verblasst,
Kein Lied, kein Wort, das dich umfasst.
Mein Freund, mein Schild – im Staub vereint,
Mein letzter Blick – in Stein geweint.


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[Outro]

Die Türme stürzen, Stille zieht,
Ein Zeitalter, das sich verliert.
Ein letzter Hauch, verweht, verbrannt,
Sein Schatten ruht – in totem Land.

Mein treuer Freund, mein Fels, mein Eid,
In Dunkelheit – nun für die Zeit.

(Oh Wächter treu... oh Wächter treu...)
(Doch Stein vergeht... doch Stein vergeht...)


[Instrumental]

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[Fin][End]

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