
Sieben 7️⃣
Explosiver Song mit aggressiven Grindcore-Parts in Breaks und Bridge: blitzschnelle Blastbeats, chaotische Gitarren, harsche Screams. Die Verse verschmelzen Rap-Rhythmen mit druckvollem Metal-Riffing, männliche Vocals wechseln zwischen wütendem Shouting und Rap-Flow. Fette Breakdowns setzen Kontraste.
B7·5:59

5:59
Sieben 7️⃣
Explosiver Song mit aggressiven Grindcore-Parts in Breaks und Bridge: blitzschnelle Blastbeats, chaotische Gitarren, harsche Screams. Die Verse verschmelzen Rap-Rhythmen mit druckvollem Metal-Riffing, männliche Vocals wechseln zwischen wütendem Shouting und Rap-Flow. Fette Breakdowns setzen Kontraste.
Creator: B7Release Date: March 31, 2026
Lyrics
Ich wache auf, öffne die Augen – doch ich seh nix
Radio läuft, doch jeder Ton klingt ohne Gleichgewicht
Die Nacht zu kurz, der Tag zu hell, die Zeit vergeht mir viel zu schnell,
Gefangen zwischen Tick und Tock in diesem leeren Karussell
Vom Bettelgaben flaktizieren, Gedanken implodieren,
Computermenschen plastizieren, sich selbst reproduzieren
Zu spät geschaltet – Eskalation, kalter Schlag - keine Reaktion
Zwischen Trieb und Frust gefangen – stumpfe Masturbation
Die Sonne scheint, doch nicht für dich, sie blendet nur dein leeres Gesicht
Ein Käfig wiegt auf deinen Schultern – schwerer noch als jede Pflicht
Versteckt in ultraklaren Wasserzeichen deiner Zeit,
Verschwindet alles, was du warst, in Trümmern und Dunkelheit
Verdammt sei die Sieben, doch sie bleibt so populär,
Suchst du ein anderes Zeichen, verglüht es still im Nichts daher
Sieben Jahre tief im Dunkel, in der Nacht gefangen,
Seele schwarz wie Teer, leere Augen ohne Verlangen
Irrsinnig rastend, wartend, um dein Wesen zu versteh’n,
Kann Angst nur noch in Träumen und in Taubheit untergeh’n
Willkür in nasser Gestalt, das Dasein halb zerstört,
Verkorkst durch rohe Kräfte, bis kein Lauschen dich mehr hört
So wächst das Herz in sieben Jahren, schwer und voller Gift,
Durchtränkt von all den Klagen, die kein Mensch mehr wirklich trifft
Vom Nichtstun wird das Ungetan zur Stimme eines Richters,
Getroffen vom Beil des Leids – im Schatten des Beschwichters
Der Wetterhahn schaut vom Dach der Schöpfung stumm herab,
Wie wir uns selbst zerfleischen und dabei noch Loblieder sing im Grab
des Wissens durst gestillt von Dummheit, die uns umgibt
zeigst du lachend dein prahlen Schein,
der dich besiegt
Wir sehen nichts, wir hören nichts, wir fühlen uns nicht mehr,
Gefangen in uns selbst, wiegt jeder Gedanke tonnenschwer
Die Sonne scheint – doch nicht für dich, nicht für mich, nicht hier,
Nur Schatten tanzen weiter, tief im Innern, von Angst und dir und mir
Stille schreit – doch keiner hört
Alles lebt – doch nichts betört
Sieben Zeichen, sieben Narben, sieben Jahre ohne Licht,
Was du suchst im Außen, findest du im Innern nicht
Zu spät – zu leer – zu kalt
Kein Halt - zu schwer
Wenn das Sein zerfällt in Splitter deiner Zeit,
Bleibt nur die Frage: "Bist du noch da – oder schon befreit?"
Wir sehen nichts, wir hören nichts, wir fühlen uns nicht mehr,
Die Wahrheit liegt begraben irgendwo in Gegenwehr
Die Sonne scheint – doch nicht für dich, nicht für mich allein,
Vielleicht muss alles sterben, um wieder einmal echt zu sein
