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Sieben 7️⃣

Explosiver Song mit aggressiven Grindcore-Parts in Breaks und Bridge: blitzschnelle Blastbeats, chaotische Gitarren, harsche Screams. Die Verse verschmelzen Rap-Rhythmen mit druckvollem Metal-Riffing, männliche Vocals wechseln zwischen wütendem Shouting und Rap-Flow. Fette Breakdowns setzen Kontraste.

B7·5:59

Lyrics

Ich wache auf, öffne die Augen – doch ich seh nix

Radio läuft, doch jeder Ton klingt ohne Gleichgewicht

Die Nacht zu kurz, der Tag zu hell, die Zeit vergeht mir viel zu schnell,

Gefangen zwischen Tick und Tock in diesem leeren Karussell

Vom Bettelgaben flaktizieren, Gedanken implodieren,

Computermenschen plastizieren, sich selbst reproduzieren

Zu spät geschaltet – Eskalation, kalter Schlag - keine Reaktion

Zwischen Trieb und Frust gefangen – stumpfe Masturbation

Die Sonne scheint, doch nicht für dich, sie blendet nur dein leeres Gesicht

Ein Käfig wiegt auf deinen Schultern – schwerer noch als jede Pflicht

Versteckt in ultraklaren Wasserzeichen deiner Zeit,

Verschwindet alles, was du warst, in Trümmern und Dunkelheit

Verdammt sei die Sieben, doch sie bleibt so populär,

Suchst du ein anderes Zeichen, verglüht es still im Nichts daher

Sieben Jahre tief im Dunkel, in der Nacht gefangen,

Seele schwarz wie Teer, leere Augen ohne Verlangen

Irrsinnig rastend, wartend, um dein Wesen zu versteh’n,

Kann Angst nur noch in Träumen und in Taubheit untergeh’n

Willkür in nasser Gestalt, das Dasein halb zerstört,

Verkorkst durch rohe Kräfte, bis kein Lauschen dich mehr hört

So wächst das Herz in sieben Jahren, schwer und voller Gift,

Durchtränkt von all den Klagen, die kein Mensch mehr wirklich trifft

Vom Nichtstun wird das Ungetan zur Stimme eines Richters,

Getroffen vom Beil des Leids – im Schatten des Beschwichters

Der Wetterhahn schaut vom Dach der Schöpfung stumm herab,

Wie wir uns selbst zerfleischen und dabei noch Loblieder sing im Grab

des Wissens durst gestillt von Dummheit, die uns umgibt

zeigst du lachend dein prahlen Schein,

der dich besiegt

Wir sehen nichts, wir hören nichts, wir fühlen uns nicht mehr,

Gefangen in uns selbst, wiegt jeder Gedanke tonnenschwer

Die Sonne scheint – doch nicht für dich, nicht für mich, nicht hier,

Nur Schatten tanzen weiter, tief im Innern, von Angst und dir und mir

Stille schreit – doch keiner hört

Alles lebt – doch nichts betört

Sieben Zeichen, sieben Narben, sieben Jahre ohne Licht,

Was du suchst im Außen, findest du im Innern nicht

Zu spät – zu leer – zu kalt

Kein Halt - zu schwer

Wenn das Sein zerfällt in Splitter deiner Zeit,

Bleibt nur die Frage: "Bist du noch da – oder schon befreit?"

Wir sehen nichts, wir hören nichts, wir fühlen uns nicht mehr,

Die Wahrheit liegt begraben irgendwo in Gegenwehr

Die Sonne scheint – doch nicht für dich, nicht für mich allein,

Vielleicht muss alles sterben, um wieder einmal echt zu sein

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