
„Das Geschenk unterm Baum – Teil 2“
Upbeat folk rock, driving palm-muted acoustic guitar strumming, marching beat, raw energetic male duet vocals with strong Scottish accent and twin harmonies, anthemic chorus, like The ProclaimersLIVE !!!LiveSession!!! melodic catchy StreetPunk MALE SkatePunk Oi Skapunk UpliftingMetalcore ScratchingLiquidDnB epicSolo technoSoloMelodicBusted IrishFolkPunk ViolineSolo

„Das Geschenk unterm Baum – Teil 2“
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Lyrics
Intro
Leise Glocken, ferne Sternenklänge, sanfte Kinderstimme mischt sich mit tiefer Nikolaus-Stimme und einem Hauch Krampus-Rassel – dann alles harmonisch zusammen
Hohoho… und ein leises Grrr…
Die Nacht ist vorbei, der Schlitten fort, die Sterne verblassen langsam.
Unten im warmen Zimmer, unter dem Tannenbaum,
sitzt ein Kind – allein mit dem Licht der Kerzen und einem kleinen Paket.
In den alten Schriften steht: „Was du gibst, kehrt zu dir zurück.“
Und Epikur flüstert: „Das höchste Gut ist die Freude – einfach und rein.“
Heute Morgen öffnet sich der Kreis.
Strophe 1
Das Kind reißt das Papier auf, langsam erst, dann voller Staunen,
darinnen nichts Teures – ein selbstgeschnitzter Stern aus Holz, ein Brief, ein kleiner Traum.
Kein Bildschirm, kein Lärm, nur etwas Echtes, von rauen Händen gemacht,
vom Alten da oben, der die ganze Nacht durch Schornsteine gekracht.
Es liest die Zeilen: „Das hier kostet nichts – nur Zeit und ein bisschen Herz.“
Und plötzlich versteht es den ganzen Wahnsinn, den Stress, den Kommerz.
Wie Kant’s sternklarer Himmel sich senkt in den Raum,
ist Dankbarkeit hier das größte Geschenk unterm Baum.
Hook / Refrain
Und das Kind lächelt still, spürt die Wärme im Bauch,
kein Preis der Welt wiegt so schwer wie dieser Hauch.
Schenken muss nicht teuer sein, nur wahr und von Hand,
denn Liebe fliegt durch die Nacht – von Herz zu Herz, verstand?
Wohhhoooooooooo
Hhhhwhhhhhooooooo
Hooo ho ho ho!
Wohhhoooooooooo
Hhhhwhhhhhooooooo
Hooo ho ho ho!
Strophe 2
Draußen schaut der Nikolaus noch einmal durchs Fenster rein,
neben ihm der Krampus, diesmal still, fast scheu und fein.
Sie sehen das Leuchten im Kindergesicht, die Tränen der Freude so klar,
und wissen: All der Flug, all der Wahnsinn – er lohnt sich Jahr um Jahr.
Laotse lächelt im Wind: „Wenn das Werk vollbracht ist, tritt der Weise zurück.“
Nietzsche nickt: „Was mich nicht umbringt… macht mich zu diesem Glück.“
Die Heuchelei schmilzt, der Irrsinn verblasst im Morgenlicht,
bleibt nur das Eine: Dass wir geben – und empfangen – im richtigen Gewicht.
Hook / Refrain
Und das Kind lächelt still, spürt die Wärme im Bauch,
kein Preis der Welt wiegt so schwer wie dieser Hauch.
Schenken muss nicht teuer sein, nur wahr und von Hand,
denn Liebe fliegt durch die Nacht – von Herz zu Herz, verstand?
Wohhhoooooooooo
Hhhhwhhhhhooooooo
Hooo ho ho ho!
Wohhhoooooooooo
Hhhhwhhhhhooooooo
Hooo ho ho ho!
Strophe 3
Das Universum atmet aus – Orion, Polarstern, der ganze Chor,
sie singen leise Goethes Worte: „Verweile doch, du bist so schön – hier und jetzt, nicht mehr.“
Das Kind drückt den Stern an die Brust, flüstert „Danke“ in die Luft,
und irgendwo hoch oben hört es der Alte – und sein Herz wird ganz weit und gut.
Schopenhauers Wille schweigt endlich still in dieser einen Stunde,
denn Dankbarkeit besiegt den blinden Drang – das ist die tiefste Kunde.
Vom Wahnsinn unterm Baum bis zum Flug durch die sternklare Nacht,
endet alles in diesem Moment: Ein Kind. Ein Geschenk. Ein Danke – gemacht.
Outro
Sanfte Chöre, Glocken, Celesta, alles wird ganz leise, friedvoll
Das Kind legt sich hin, den Stern in der Hand,
schläft ein mit einem Lächeln – im friedlichsten Land.
[Nikolaus, ganz leise:] Ich flieg weiter nun, der Sack ist leer, das Herz aber voll.
[Krampus, fast zahm:] Und ich komm nächstes Jahr… aber sanfter, versprochen, wohl.
Beide, mit dem Universum im Chor:
Frohe Weihnachten.
Nicht nur heute.
Sondern immer, wenn ein Herz ein anderes berührt.
Echt jetzt.
Wohhhoooooooooo…
fade out mit kinderlichem Summen und letztem, warmem
Hooo ho ho ho…
