
Innen laut
Minimalistisches, emotionales Indie-Pop-Ballade. Sanftes Piano im Vordergrund, viel Raum und Stille, langsames Tempo. Verletzlicher, weiblicher Gesang mit zerbrechlicher Stimme, sehr nah und intim. Thema: Selbstzweifel, sich „zu viel“ fühlen, innere Unsicherheit hinter einer ruhigen Fassade. Kaum Produktion, erst im Verlauf leicht anschwellend mit subtilen Flächen. Fokus auf ehrliche Lyrics und rohe Emotion.

Innen laut
Minimalistisches, emotionales Indie-Pop-Ballade. Sanftes Piano im Vordergrund, viel Raum und Stille, langsames Tempo. Verletzlicher, weiblicher Gesang mit zerbrechlicher Stimme, sehr nah und intim. Thema: Selbstzweifel, sich „zu viel“ fühlen, innere Unsicherheit hinter einer ruhigen Fassade. Kaum Produktion, erst im Verlauf leicht anschwellend mit subtilen Flächen. Fokus auf ehrliche Lyrics und rohe Emotion.
Lyrics
Alles sitzt da, wo es soll
keine Spuren, kein Kontrollverlust
leise Schritte durch den Tag
niemand sieht, was ich verberg
jede Antwort wohl dosiert
jedes Lächeln einstudiert
wenn du fragst, sag ich „gut“
weil man das eben so tut
halt mich ruhig
halt mich klein
nur nichts zeigen
nur nichts sein
Ich spiel die Rolle viel zu gut
dass keiner merkt, was in mir ruht
unter der Haut, unter dem Licht
ist da ein Teil, den kennst du nicht
Ich halt ihn fest, ich halt ihn still
als ob ich ihn verlieren will
doch je mehr ich ihn verdräng
desto näher kommt er mir
Gedanken springen ohne Ziel
zu laut für das, was ich fühl
jede Kante in mir drin
reibt sich langsam gegen mich
ich vertrau mir manchmal nicht
wenn es kurz nach oben bricht
dieser Druck, der leise wächst
bis er mir den Atem nimmt
keine Fehler
keine Spur
alles sauber
nur Fassade pur
Ich spiel die Rolle viel zu gut
dass keiner merkt, was in mir ruht
unter der Haut, unter dem Licht
ist da ein Teil, den kennst du nicht
Ich halt ihn fest, ich halt ihn still
als ob ich ihn verlieren will
doch je mehr ich ihn verdräng
desto näher kommt er mir
bin ich die, die du hier siehst
oder die, die keiner liest?
wenn ich falle, fall ich tief
ohne Netz und ohne Sicht
sag mir leise, wer ich bin
wenn ich mich selbst nicht mehr find
ist das ich oder nur
das, was übrig blieb von mir
Ich spiel die Rolle viel zu gut
doch langsam verliert sie den Halt
unter der Haut, unter dem Licht
wird etwas wach, das ich nicht will
ich halt ihn fest doch er wird laut
zieht seine Kreise, baut sich auf
und wenn er kommt, dann ganz in mir
kein Zurück mehr, nur noch Schrei
alles sitzt da, wo es soll
nur ich nicht mehr ganz darin
leise Risse im System
und ich weiß nicht, wer ich bin
