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Arbeiten bis zum Umfallen

alternative metal, süße Melodie, melodischer Bass, Ensemble, Overdrive, Reverb-Piano, Chorharmonien, ruhige Atmosphäre, Klaviermelodie, schnelles Singen, treibende Basslinien, Softcore

EndlosTraum·4:04

Lyrics

Der Wecker schreit um fünf Uhr früh

Der Kopf noch schwer die Augen glühen

Der Kaffee schmeckt nach Pflichtgefühl

Der Tag beginnt, doch ich steh still

Der Bus ist voll, die Stadt ist laut

Die Zeit, sie rennt, ich erreiche sie kaum

Die Uhr im Nacken, Druck im Bauch

Und morgen das Gleiche auch

Immer weiter, immer schneller

Keiner fragt wie lange noch, wie viel länger

Das Blickfeld wird immer enger

Arbeiten bis zum Umfallen, tagein, tagaus

Keine Pause, kein Entkommen, kein Weg hier raus

Wir drehen uns im Kreis, bis nichts mehr geht

Bis der letzte Funke Hoffnung im Staub verweht

Arbeiten bis zum Umfallen, immer nur mehr

Die Träume werden leiser, das Herz wird schwer

Und irgendwo zwischen Zahlen und Zeit

Verlieren wir uns in der Ewigkeit

Die Mittagspause viel zu schnell vorbei

In der Kehle ein einsamer Schrei

Die Liste wächst, der Atem flach

Noch hundert Mails, drei, zwei, eins, Schach

Der Rücken krumm, der Blick wird leer

Die Stunden so tonnenschwer

Die Uhr schlägt fünf, doch keiner geht

Lohnt sich nicht mehr so spät

Immer lächeln, immer funktionieren

Keine Zeit zu verlieren

Arbeiten bis zum Umfallen, tagein, tagaus

Keine Pause, kein Entkommen, kein Weg hier raus

Wir drehen uns im Kreis, bis nichts mehr geht

Bis der letzte Funke Hoffnung im Staub verweht

Arbeiten bis zum Umfallen, immer nur mehr

Die Träume werden leiser, das Herz wird schwer

Und irgendwo zwischen Zahlen und Zeit

Verlieren wir uns in der Ewigkeit

Und nachts im Bett hör ich die Uhr

Sie tickt wie ein Metronom der Spur

Vom nächsten Tag vom gleichen Lauf

Ich wach schon müde wieder auf

Wie lange noch, wie weit, wie schnell

Das Leben zieht an mir vorbei, viel zu grell

Arbeiten bis zum Umfallen, tagein, tagaus

Die Jahre ziehen wie Schatten voraus

Wir geben alles, bis nichts mehr bleibt

Bis der letzte Rest von uns zerreißt

Arbeiten bis zum Umfallen, still und allein

Nur kurz noch stark, dann brechen wir ein

Und wenn irgendwann die Stille schreit

War es nur das Leben in der Arbeitszeit

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