
Wol Auff Wir Wollen Slauffen
A fast, lively drinking song merging minnesang melodies with early polyphony. Verses bounce with tenor voices and rustic percussion, while male voices sing in perfect fifths organum. A hurdy-gurdy and vielle accent each other in each rapid stanza, crafting a jubilant medieval texture.

Wol Auff Wir Wollen Slauffen
A fast, lively drinking song merging minnesang melodies with early polyphony. Verses bounce with tenor voices and rustic percussion, while male voices sing in perfect fifths organum. A hurdy-gurdy and vielle accent each other in each rapid stanza, crafting a jubilant medieval texture.
Lyrics
Wol auff wir wellen slauffen
Hausknecht nu zundt ain liechtel
Wann es ist an der zeit
Da mit wir nicht verkaffen
Der letzst sey gar verhayt
Das layen mönch und pfaffen
Zu unsern weiben staffen
Sich hüb ain böser streit
Heb auff und lass uns trincken
Das wir aiso nicht schaiden
Von disem guten wein
Und lämt er uns die schincken
So musst er doch hereyn
Her kopff nu iat eu wincken
Ob wir zu bette hincken
Dat ist ain klainer pein
Nu sleich wir gen der türen
Secht zu das wir nicht wencken
Mit ungelichem tritt
Was gilt des stoubs ein üren
Her wiert nu halt es mit
Wir wellen doch nicht züren
Ob ir eu werdt beküren
Nach pollanischem sytt
Her tragt den fürsten leyse
Da mit er uns nicht felle
Auff gottes ertereich
Sein lob ich ymmer breyse
Er macht uns freuden reich
Ye ainr den andern weise
Wiert schlipff nicht auff dem eise
Wann es gat ungeleich
Hin slauffen weil wir waltzen
Nu fragt das hausdienlein
Ob es gebettet sey
Das kraut hat sy versaltzen
Darzu ain guten brey
Was soll wir dorzu kaltzen
Es was fit wolgesmaitzen
Der scheden waren drey
