
Ein leiser Rest
deep warm sad male vocals, sad female vocals, melancholic, sad, guitar-driven, piano-driven, cello, saxophon, double bass, experimental, melancholic-swing
Dorn·5:57

5:57
Ein leiser Rest
deep warm sad male vocals, sad female vocals, melancholic, sad, guitar-driven, piano-driven, cello, saxophon, double bass, experimental, melancholic-swing
Creator: DornRelease Date: March 31, 2026
Lyrics
Strophe 1
Im Dämmerlicht verlor sich deine Spur,
die Straßen trugen unser leises Schweifen,
ein Blick von dir blieb flüchtig nur,
als könnten Stunden sich nie dem - Jetzt zuneigen.
Strophe 2
Dein Lachen hing noch schräg im Raum,
wie Staub, der durch vergangne Tage treibt,
kein Echo hielt den alten Traum,
weil jede Geste fremd im Gestern bleibt.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 3
Die Fenster spiegeln eine stille Stadt,
in der sich Schritte kaum noch wiederfinden,
wo einst ein Lachen das Herz zum Tanzen bat,
zerfällt's nun sacht, - verblasst in alter Bäume Rinden
Strophe 4
Ein Satz von dir liegt quer im Sinn,
zerbrechlich wie gefrorne Tränen,
kein Anfang führt zum Ursprung hin,
nur Blicke, die sich - niemals - erwähnen
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 5
Die Tage falten sich in graues Licht,
als hätten Farben ihre Kraft verloren,
kein Wort erreicht dein Angesicht,
nur leere Weiten, die Erinnerung beschworen.
Strophe 6
Ein Atemzug von dir bleibt unerhört,
wie Musik, die zwischen Tönen stirbt,
kein Klang, der noch die Stille stört,
nur Schweigen, das um sich selber leise wirbt.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 7
Im Grunde war alles nur ein Übergang,
ein Flimmern zwischen Werden und Verschwinden,
kein Halt im fortgesetzten Gang,
nur Augenblicke, die sich selbst entbinden.
Strophe 8
Und doch, in mir verbleibt ein stiller Ort,
den keine Gegenwart noch ganz erreicht,
kein Schritt führt je von dort zurück noch fort,
weil etwas bleibt, auch wenn es langsam weicht.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
[Schluss]
Kein Morgen fragt, wohin wir einst noch gingen,
kein Gestern hält, was leise in uns bricht,
nur dieses kaum benennbare Verklingen,
das bleibt – und mehr verlangt es von uns nicht.
Im Dämmerlicht verlor sich deine Spur,
die Straßen trugen unser leises Schweifen,
ein Blick von dir blieb flüchtig nur,
als könnten Stunden sich nie dem - Jetzt zuneigen.
Strophe 2
Dein Lachen hing noch schräg im Raum,
wie Staub, der durch vergangne Tage treibt,
kein Echo hielt den alten Traum,
weil jede Geste fremd im Gestern bleibt.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 3
Die Fenster spiegeln eine stille Stadt,
in der sich Schritte kaum noch wiederfinden,
wo einst ein Lachen das Herz zum Tanzen bat,
zerfällt's nun sacht, - verblasst in alter Bäume Rinden
Strophe 4
Ein Satz von dir liegt quer im Sinn,
zerbrechlich wie gefrorne Tränen,
kein Anfang führt zum Ursprung hin,
nur Blicke, die sich - niemals - erwähnen
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 5
Die Tage falten sich in graues Licht,
als hätten Farben ihre Kraft verloren,
kein Wort erreicht dein Angesicht,
nur leere Weiten, die Erinnerung beschworen.
Strophe 6
Ein Atemzug von dir bleibt unerhört,
wie Musik, die zwischen Tönen stirbt,
kein Klang, der noch die Stille stört,
nur Schweigen, das um sich selber leise wirbt.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
Strophe 7
Im Grunde war alles nur ein Übergang,
ein Flimmern zwischen Werden und Verschwinden,
kein Halt im fortgesetzten Gang,
nur Augenblicke, die sich selbst entbinden.
Strophe 8
Und doch, in mir verbleibt ein stiller Ort,
den keine Gegenwart noch ganz erreicht,
kein Schritt führt je von dort zurück noch fort,
weil etwas bleibt, auch wenn es langsam weicht.
Refrain
Und dennoch trag ich dich wie ferne Glut,
kein Feuer mehr, doch Wärme unter Haut,
die Zeit verschiebt, doch löscht nicht, was einst ruht,
ein leiser Rest, auch ohne Namen laut.
[Schluss]
Kein Morgen fragt, wohin wir einst noch gingen,
kein Gestern hält, was leise in uns bricht,
nur dieses kaum benennbare Verklingen,
das bleibt – und mehr verlangt es von uns nicht.
