
Schlaf, mein fieber Kind
dark synth, monotone, [all spoken insane female voice]

Schlaf, mein fieber Kind
dark synth, monotone, [all spoken insane female voice]
Lyrics
Strophe 1 – leise, wie ein Wiegenlied
Schlaf, mein fieber Kind,
die Schatten ziehn geschwind.
Die Raben stehn am Fensterbrett,
die Mutter webt dein Traum-Netz.
Strophe 2 – langsam, flüsternd
Die Winde singen leis’ vom Fluch,
der Mond bleibt heut im Turm gesucht.
Ein Tropfen Quecksilber auf Brot,
vertreibt vielleicht die kalte Not.
Refrain – monoton, wie von fern
Augen zu, Herz wird schwer,
Fieber brennt, Gedanken leer.
Ein Engel kommt auf leisen Schuh’n –
doch trägt er schwarz und nicht aus Blüh’n.
Strophe 3 – dunkler, kälter
Die Katze starrt ins Kerzenlicht,
sie sieht, was lebt, sie sieht, was bricht.
Der Priester schweigt, die Kräuter rauchen,
der Atem flackert – will nicht tauchen.
Refrain – wiederholt, unheimlich ruhig
Augen zu, Herz wird still,
der Nachtwind weiß, was niemand will.
Ein Engel kam und blieb dabei –
doch nahm er dich nicht mit… vorbei.
Outro – gesprochen, wie ein Gebet
Schlaf, mein Kind, so warm, so heiß,
die Zeit rinnt fort wie Schmelzeis.
Und wenn du morgen nicht erwachst…
…dann war es nur die Nacht, die lacht.
