
Dreckiges Feuer.
Unknown
Dennoking·3:51

3:51
Dreckiges Feuer.
Unknown
Creator: DennokingRelease Date: January 5, 2026
Lyrics
Der Briefkasten spuckt wieder nur Papier in Rot Acht Stunden Maloche, trotzdem fehlt das Abendbrot Die Miete frisst den Lohn, bevor er auf dem Konto liegt Ein Hamsterrad aus Stahl, das sich niemals verbiegt Ich seh’ die Preise steigen an der Tankstellentafel Während Politiker reden – nur leeres Geschwafel Mein Chef fährt den Benz, ich lauf’ zur Bahn Gedanken kreisen dunkel, fangen leise an zu nagen.
Da draußen auf der Ecke steht der Typ mit dem Blick Macht mein Jahresgehalt mit einem einzigen Trick Es wär’ so leicht, nur ein Paket, nur ein schritt Die Schatten rufen mich, der Weg ist nicht lang.
Doch mein Gewissen legt Ketten an meine Hand Ich bleib’ der ehrliche Narr in diesem kranken Land Alle machen Kasse, gehen über Leichen für Gold Doch meine Seele hab’ ich noch nicht dem Teufel gezollt Ein Job reicht nicht, das Leben ist teuer Doch ich spiel’ nicht mit diesem dreckigen Feuer. {Dreckiges Feuer...}
Scrolle durch den Feed, alle blenden mit Schein Jeder ist CEO, keiner will Arbeiter sein „Mach es wie die anderen“, flüstert die Stadt „Nimm dir, was du brauchst, bis du endlich bist satt!“ Der Nachbar tickt Kilos, der Banker wäscht Geld Moral ist ein Luxus, der hier keinem gefällt Ich starr’ an die Decke, die Risse im Putz Fühl’ mich wertlos, behandelt wie Schmutz.
Die Versuchung ist süß, sie schmeckt nach Freiheit und Macht Nur ein kleiner Betrug, mitten in der Nacht Es wär’ so leicht, die Grenze ist dünn Doch was nützt mir der Sieg ohne inneren Sinn?
Doch mein Gewissen legt Ketten an meine Hand Ich bleib’ der ehrliche Narr in diesem kranken Land Alle machen Kasse, gehen über Leichen für Gold Doch meine Seele hab’ ich noch nicht dem Teufel gezollt Ein Job reicht nicht, das Leben ist teuer Doch ich spiel’ nicht mit diesem dreckigen Feuer.
Ich seh’ in den Spiegel, die Augen sind müde Aber der Blick bleibt gerade, keine Lüge Lieber arm und ich kann noch schlafen Als reich und auf der Flucht vor den Strafen. Ich bleib’ sauber... ich bleib’ sauber!
Doch mein Gewissen legt Ketten an meine Hand Ich bleib’ der ehrliche Narr in diesem kranken Land! Alle machen Kasse, gehen über Leichen für Gold Doch meine Seele hab’ ich noch nicht dem Teufel gezollt!
Ein Job reicht nicht... Aber mein Schlaf ist ruhig. [End]
