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Schwarzer Nebel im Wald

The song opens with ancient folk chanting and raw percussion, layered with atmospheric drones. Industrial clanks pulse beneath a phonk-inspired trap beat, driven by heavy 808s. Verses alternate between icy clear and intense screamo female vocals, growing in intensity, with distorted synths and eerie melodies weaving a haunting, dark, horror-infused texture.

Kasane·3:20

Lyrics

Schwarzer Nebel kriecht, frisst die Stille, bricht das Licht,

Kälte atmet tief, Schatten flüstern: "Gib mir Sicht."

Bäume wie Gerippe, knochige Finger zeigen Wege,

die ins Dunkel führen, wo die Toten ihre Regeln legen.

Wurzeln packen Füße, halten fest, kein Entkommen,

Herz schlägt wie Trommeln, doch die Stimmen sind verschwommen.

Ein Flüstern, ein Kichern, im Nacken kalter Hauch,

im Spiegel meiner Augen lauert längst ein andrer Bauch.

Schwarzer Nebel im Wald,

kein Fluchtweg, alles kalt.

Schwarzer Nebel, Welt aus Qual,

doch der Atem wird mir schal.

Schwarzer Nebel, schwarzer Wald,

Schweigen schreit, der Mond verhallt.

Lichter tanzen fern, wie Geister auf dem See,

ihre Schritte kaum zu hören, doch die Schatten tun mir weh.

Rinden wie Gesichter, Fratzen voller Wut,

sie flüstern von den Fehlern, und meine Gedanken werden Qual.

Ein Knacken, ein Knarren, Äste brechen wie Gebeine,

Hunger tief im Nebel, er verschlingt die Seelenreime.

Der Boden lebt, er atmet, zieht mich Stück für Stück,

ein Schrei bleibt ungehört, verschwindet wie ein Trick.

Schwarzer Nebel im Wald,

kein Fluchtweg, alles kalt.

Schwarzer Nebel, Welt aus Qual,

doch der Atem ist kalt.

Schwarzer Nebel, schwarzer Wald,

Schweigen schreit, der Mond verhallt.

Blätter blutig, roter Tau, Tropfen malen Pfade

Augen glühen, hungrig starren, jagen meine Grade

Böser Wind, er trägt Geschichten, flüstert durch die Zweige

Jede Richtung ohne Ende, labyrinthische Schreie

Blicke stechen, spür die Kälte, Dornen reißen Haut

Zeit verrinnt in diesen Schatten, Hoffnung längst geklaut

Ein Schritt zu viel, ein Atem zu laut, der Boden bebt

Im schwarzen Nebel, wo die Stille lebt

Kälte wie Nadeln, die die Haut durchbohrt

Flüstern in der Ferne, als ob’s der Wind beschwört

Ein Schatten rückt näher, Form aus schwarzem Zorn

Wurzeln wickeln sich um Füße, Hoffnung längst verloren

Kein Ausweg, kein Morgen, nur die Nacht bleibt hier

Das Wispern wird lauter, wie ein schleichendes Tier

Die Dunkelheit tanzt, verschluckt jedes Gespür

Dein Atem gefriert, und du weißt, es ist neben dir

Schwarzer Nebel im Wald,

kein Fluchtweg, alles kalt.

Schwarzer Nebel, Welt aus Qual,

doch der Atem ist kalt.

Schwarzer Nebel, schwarzer Wald,

Schweigen schreit, der Mond verhallt.

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