
Aspekt Licht
warm deep male vocals, warm soft female vocals, sad melancholic, energetic, guitar-driven, drums, piano-driven, intense, beat, swing-rock, double bass, trumpet, aaxophone, dubstep, soul blues
Dorn·5:18

5:18
Aspekt Licht
warm deep male vocals, warm soft female vocals, sad melancholic, energetic, guitar-driven, drums, piano-driven, intense, beat, swing-rock, double bass, trumpet, aaxophone, dubstep, soul blues
Creator: DornRelease Date: May 15, 2026
Lyrics
1. Strophe
Im Menschen glimmt ein feiner Kern,
der Güte wie auch Abgrund kennt,
er sucht das Nahe und das Fern,
wenn Stolz in seiner Glut verbrennt.
2. Strophe
Er fällt auf Hände, warm und kalt,
auf Treue, Neid und falschen Mut,
er zeigt der Liebe die Gestalt,
und prüft zugleich verborgne Wut.
Refrain
Licht, du klare Gegenwart,
du prüfst verborgenes Erkennen,
du machst das Harte zart,
ohne die Schuld zu nennen.
3. Strophe
Ein Mensch erhebt sich, hilft und gibt,
doch trägt er Gier im gleichen Blick,
er sehnt sich nach dem, was er so liebt,
und fürchtet doch des andern Glück.
4. Strophe
Was hell erscheint, kann Trug gebären,
wenn Eitelkeit den Glanz begehrt,
doch kann Gewissen Irrtum klären,
sobald es prüfend heimwärts kehrt.
Refrain
Im Innern wird dein Glanz bewahrt,
wo Zweifel sich erkennen,
du machst das Kalte zart,
ohne die Schuld zu nennen.
5. Strophe
In ihm liegt Kraft und Zwiespalt reich,
ein offenes Buch aus Ja und Nein,
er trägt Verrat im eignen Reich,
und hofft, gerecht genug zu sein.
6. Strophe
Er baut, zerstört, verzeiht, begehrt,
er schweigt aus Furcht, spricht aus Gewinn,
doch wenn sich Wahrheit in ihm mehrt,
führt sie ihn tiefer zu sich hin.
Refrain
Aus dir erwächst die Gegenwart,
in der wir uns erkennen,
du machst das Blinde zart,
ohne die Schuld zu nennen.
7. Strophe
Im Zorn verengt sich jedes Bild,
im Mitleid wächst das klare Sehen,
wer Macht besitzt und sie nicht stillt,
wird an sich selbst zugrunde gehen.
8. Strophe
Doch Demut hebt, was Hochmut bricht,
sie neigt das Herz und macht es rein,
denn Größe wächst nicht vor Gericht,
sie lernt, dem Schwächeren nah zu sein.
Refrain
Durch dich wird Wahrheit offenbart,
mit Irrtum und Erkennen,
du machst das Spröde zart,
ohne die Schuld zu nennen.
9. Strophe
So steht der Mensch im hellen Maß,
nicht makellos, doch aufrecht da,
er trägt Verfehlung, Liebe, Hass,
und wird sich selbst erst dadurch nah.
10. Strophe
Wer seinen Schatten nicht verschweigt,
bewahrt das Helle vor Betrug,
und wo Erkenntnis sich verneigt,
wird Menschsein wahr in seinem Zug.
Refrain
So bleibt dein Glanz im Innern wahr,
wo Höhen, Tiefen brennen,
du machst das Dunkle klar,
ohne die Schuld zu nennen.
[Schluss]
Nicht jeder Glanz ist schon Gewinn,
nicht jeder Fehler bleibt Verhängnis;
das Licht im Menschen sucht den Sinn,
und führt ihn durch die Selbsterkenntnis.
Im Menschen glimmt ein feiner Kern,
der Güte wie auch Abgrund kennt,
er sucht das Nahe und das Fern,
wenn Stolz in seiner Glut verbrennt.
2. Strophe
Er fällt auf Hände, warm und kalt,
auf Treue, Neid und falschen Mut,
er zeigt der Liebe die Gestalt,
und prüft zugleich verborgne Wut.
Refrain
Licht, du klare Gegenwart,
du prüfst verborgenes Erkennen,
du machst das Harte zart,
ohne die Schuld zu nennen.
3. Strophe
Ein Mensch erhebt sich, hilft und gibt,
doch trägt er Gier im gleichen Blick,
er sehnt sich nach dem, was er so liebt,
und fürchtet doch des andern Glück.
4. Strophe
Was hell erscheint, kann Trug gebären,
wenn Eitelkeit den Glanz begehrt,
doch kann Gewissen Irrtum klären,
sobald es prüfend heimwärts kehrt.
Refrain
Im Innern wird dein Glanz bewahrt,
wo Zweifel sich erkennen,
du machst das Kalte zart,
ohne die Schuld zu nennen.
5. Strophe
In ihm liegt Kraft und Zwiespalt reich,
ein offenes Buch aus Ja und Nein,
er trägt Verrat im eignen Reich,
und hofft, gerecht genug zu sein.
6. Strophe
Er baut, zerstört, verzeiht, begehrt,
er schweigt aus Furcht, spricht aus Gewinn,
doch wenn sich Wahrheit in ihm mehrt,
führt sie ihn tiefer zu sich hin.
Refrain
Aus dir erwächst die Gegenwart,
in der wir uns erkennen,
du machst das Blinde zart,
ohne die Schuld zu nennen.
7. Strophe
Im Zorn verengt sich jedes Bild,
im Mitleid wächst das klare Sehen,
wer Macht besitzt und sie nicht stillt,
wird an sich selbst zugrunde gehen.
8. Strophe
Doch Demut hebt, was Hochmut bricht,
sie neigt das Herz und macht es rein,
denn Größe wächst nicht vor Gericht,
sie lernt, dem Schwächeren nah zu sein.
Refrain
Durch dich wird Wahrheit offenbart,
mit Irrtum und Erkennen,
du machst das Spröde zart,
ohne die Schuld zu nennen.
9. Strophe
So steht der Mensch im hellen Maß,
nicht makellos, doch aufrecht da,
er trägt Verfehlung, Liebe, Hass,
und wird sich selbst erst dadurch nah.
10. Strophe
Wer seinen Schatten nicht verschweigt,
bewahrt das Helle vor Betrug,
und wo Erkenntnis sich verneigt,
wird Menschsein wahr in seinem Zug.
Refrain
So bleibt dein Glanz im Innern wahr,
wo Höhen, Tiefen brennen,
du machst das Dunkle klar,
ohne die Schuld zu nennen.
[Schluss]
Nicht jeder Glanz ist schon Gewinn,
nicht jeder Fehler bleibt Verhängnis;
das Licht im Menschen sucht den Sinn,
und führt ihn durch die Selbsterkenntnis.
