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Verkaufte Stille

Unknown

JoeS·3:22

Lyrics

(Verse 1)

Ich kaufte Fenster aus Glas, sie glänzten im Morgenlicht,

man sagte: „Hier wirst du groß – hier findet dein Blick Gewicht.“

Die Folie flüsterte leise, versprach mir Glanz und Sinn,

doch hinter dünnen Schichten atmet, was ich verloren bin.

(Pre-Chorus)

Und alles fließt in feine Bahnen,

die Hände greifen ohne Rest.

Man zählt die Stunden, misst das Leben,

und nennt das neu: den Test.

(Chorus)

Sie verkaufen uns die Stille,

in glänzendem, buntem Kleid.

Wir zahlen mit der Zeit, die wir haben,

und nennen es dann Freiheit.

(la-la … ooh – leise Stimmen im Raum)

(Verse 2)

Sie schenken Räume voller Bilder,

die jeder Traum gern will.

Doch jedes Bild hat seinen Händler,

und jedes Lachen wird still.

Die großen Namen sitzen schweigend,

ihr Plan ist glatt und klar,

sie lenken unsere Wege –

weil’s bequemer war.

(Pre-Chorus)

Das Netz zittert, zieht uns weiter,

als wär’n wir selbst der Ton.

Wir schenken Köpfe, zahlen Lohn,

und glauben an den Lohn.

(Chorus)

Sie verkaufen uns die Stille,

in glänzendem, buntem Kleid.

Wir zahlen mit der Zeit, die wir haben,

und nennen es dann Freiheit.

(Bridge – gesprochen, ruhige Akkorde)

Da war ein Forscher, der einst Fragen stellte,

jetzt zählt er Klicks statt Gut und Schlecht.

Das Labor wird Schaufenster der Welt –

und Wahrheit trägt ein fremdes Recht.

(Last Chorus – soft, variierte Vocals)

Sie verkaufen uns die Stille,

verpackt in Glanz und Perfekt.

Doch abends, wenn die Lichter flimmern,

bleibt etwas, das man nicht verrechnet.

(Outro – flüstern / fade)

Wir lernen wieder zu fragen,

ob das, was glänzt, auch nährt.

Und ob die Welt, die wir da kaufen,

uns wirklich Heimat gewährt.]

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