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Glück ohne Ruh

melancholische Akustik-Gitarre, singer-songwriter, melancholy, male haunting voice

STRANGEDT·3:56

Lyrics

GLÜCK OHNE RUH

(Goethe)

Info:

Alle Verse von Johann Wolfgang von Goethe

Strophe 1: "Nähe des Geliebten"

Refrain: "Clärchens Lied" aus "Egmont"

Strophen 2+3: "Rastlose Liebe"

Text:

Strophe 1

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer

Vom Meere strahlt;

Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer

In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege

Der Staub sich hebt;

In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege

Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen

Die Welle steigt.

Im stillen Hain da geh ich oft zu lauschen,

Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne.

Du bist mir nah!

Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.

O wärst du da!

Refrain 2x

Freudvoll

Und leidvoll

In schwebender Pein

Himmelhoch jauchzend

Zum Tode betrübt

Glücklich allein

Ist die Seele, die liebt

Strophe 2

Dem Schnee, dem Regen,

Dem Wind entgegen,

Im Dampf der Klüfte,

Durch Nebeldüfte,

Immer zu! Immer!

Ohne Rast und Ruh!

Refrain 2x

Freudvoll

Und leidvoll

In schwebender Pein

Himmelhoch jauchzend

Zum Tode betrübt

Glücklich allein

Ist die Seele, die liebt

Strophe 3

Wie soll ich fliehen?

Wälderwärts ziehen?

Alles vergebens!

Krone des Lebens,

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!

Refrain 2x

Freudvoll

Und leidvoll

In schwebender Pein

Himmelhoch jauchzend

Zum Tode betrübt

Glücklich allein

Ist die Seele, die liebt

Outro

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!

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