
Aus meinem festen Stand
old deep rough warm male vocals, sad, dark, sad melancholic, sad swing, double bass, guitar-driven, cello, oboe, violin, piano-driven
Dorn·6:09

6:09
Aus meinem festen Stand
old deep rough warm male vocals, sad, dark, sad melancholic, sad swing, double bass, guitar-driven, cello, oboe, violin, piano-driven
Creator: DornRelease Date: April 6, 2026
Lyrics
Strophe 1:
Ich bin aus Leder, das vergangne Stunden hält,
du fandest mich in leisen, müden Tagen,
kein Glanz, nur Ruhe fern von jeder lauten Welt,
ich bot dir Stütze, um deine Last zu tragen.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 2:
Du sankst in mich wie in ein stilles Haus,
Gedanken glitten ohne Widerstand zur Seite,
kein Drängen zog dein Innerstes hinaus,
hier wuchs dir Zeit, die dich von innen leite.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 3:
Mein Dasein gab in warmer Weise nach,
kein Widerstand lag je in meinem Sein,
ich nahm dich auf, ganz ohne jede Schmach,
und ließ dich still in meine Ruhe ein.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 4:
Das leise Knarren war ein Einversteh’n,
kein Laut, vielmehr ein sanftes Weitertragen,
ich sah Gestalten kommen und vergeh’n,
doch Spuren blieben aus den stillen Tagen.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 5:
In stillen Stunden fandest du hier Rast,
kein Wort war nötig, nichts blieb zu erklären,
hier fiel von dir die aufgetragne Last,
und durfte sich für jeden Augenblick bewähren.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 6:
Und gehst du fort, bleibt dennoch etwas hier,
kein Zeichen wird mein Dasein je belegen,
doch was zur Ruhe kam im Raum von mir,
wird leise in dir selbst sich weiter regen.
Refrain
Ich trage dich, doch nie gehörst du mir,
kein Ort, nur Halt für dein eigenes Werden,
du gingst von hier, doch etwas blieb bei dir,
das lernte still, dich selbst durch mich zu erden.
[Schluss]
So ist es wohl mit allem, was uns hält,
nicht Dauer gibt dem Leben seinen Sinn,
wir lehnen uns an Dinge dieser Welt,
und gehen weiter – doch sie bleiben in uns drin.
Ich bin aus Leder, das vergangne Stunden hält,
du fandest mich in leisen, müden Tagen,
kein Glanz, nur Ruhe fern von jeder lauten Welt,
ich bot dir Stütze, um deine Last zu tragen.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 2:
Du sankst in mich wie in ein stilles Haus,
Gedanken glitten ohne Widerstand zur Seite,
kein Drängen zog dein Innerstes hinaus,
hier wuchs dir Zeit, die dich von innen leite.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 3:
Mein Dasein gab in warmer Weise nach,
kein Widerstand lag je in meinem Sein,
ich nahm dich auf, ganz ohne jede Schmach,
und ließ dich still in meine Ruhe ein.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 4:
Das leise Knarren war ein Einversteh’n,
kein Laut, vielmehr ein sanftes Weitertragen,
ich sah Gestalten kommen und vergeh’n,
doch Spuren blieben aus den stillen Tagen.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 5:
In stillen Stunden fandest du hier Rast,
kein Wort war nötig, nichts blieb zu erklären,
hier fiel von dir die aufgetragne Last,
und durfte sich für jeden Augenblick bewähren.
Refrain:
Ich trage dich, wenn etwas in dir bricht,
und halte sanft, was keinen Ausdruck fand,
in meiner Ruhe sammelt sich dein Licht,
und findet still zu dir aus meinem festen Stand.
Strophe 6:
Und gehst du fort, bleibt dennoch etwas hier,
kein Zeichen wird mein Dasein je belegen,
doch was zur Ruhe kam im Raum von mir,
wird leise in dir selbst sich weiter regen.
Refrain
Ich trage dich, doch nie gehörst du mir,
kein Ort, nur Halt für dein eigenes Werden,
du gingst von hier, doch etwas blieb bei dir,
das lernte still, dich selbst durch mich zu erden.
[Schluss]
So ist es wohl mit allem, was uns hält,
nicht Dauer gibt dem Leben seinen Sinn,
wir lehnen uns an Dinge dieser Welt,
und gehen weiter – doch sie bleiben in uns drin.
