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Der unermüdliche Käfer

alternative rock, pop, ambient

Hias·3:05

Lyrics

Vers 1

Ich säge Baum für Baum, doch das nimmt kein Ende Hab die Bäume schon als Kind gekannt und jetzt sind sie alle tot Kein Saft fließt nach oben, die Rinde bröckelt leise Ein leises Wissen – bald ist nichts mehr von ihnen übrig

Pre-Refrain

Einst flüsterte der Wind durch grüne Kronen Jetzt hallt nur noch das Knacken lebloser Stämme

Refrain

Der Käfer macht keine Rast, er zieht die Kreise endlos In jedem Stamm ein Stich, in jedem Wald ein Schmerz Wir steh’n in leerem Land, die Wipfel sind verglommen Und was bleibt, ist der Schatten von dem, was einmal lebte

Vers 2

Ich lief’ durch tiefe Pfade, als das Laub noch frisch nach Regen roch Lachte unter ringsumschließenden Wäldern, atmete Frieden ein Heute stehn nur Skelette, schwarze Muster rahmen Licht Ein stummer Zeuge unsrer Zeit, wo wir zu spät erwachten

Pre-Refrain

Wo einst Vogelrufe klangen, herrscht nun nur noch Schweigen Die Stürme reißen fort, was wir nicht retten konnten

Refrain

Der Käfer macht keine Rast, er zieht die Kreise endlos In jedem Stamm ein Stich, in jedem Wald ein Schmerz Wir steh’n in leerem Land, die Wipfel sind verglommen Und was bleibt, ist der Schatten von dem, was einmal lebte

Bridge

Holzpreise stürzen ab, doch unser Herz bleibt schwer Wir zahlen einen Preis, den keiner weg­zuzahlen vermag Und während wir diskutieren, frisst sich der kleine Feind In jedes Herz der Heimat, wo die Wurzeln uns verbinden

Letzter Refrain (Variiert)

Der Käfer macht keine Rast, er kennt kein Mitleid, keine Gnade In unseren Händen ruht, ob Grün zurückkehrt ins Land Wir stehen auf verlorenem Grund, doch keimt Entschluss in uns Zu heilen, was zerbrochen – Holz fürs Leben neu gepflanzt

Outro

Ein Engel aus jungen Trieben, ein Bündnis gegen die Zeit Wir pflanzen Bäum’ Baum für Baum, bis der Wald neu erwacht

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