
Gastgeberin des Lichts (Remastered)
Sanfte, melancholische Klavierakkorde eröffnen den Song, untermalt von sanftem, atmosphärischem Rauschen. Im Hintergrund fügt sich dezentes, entferntes Humming ein, während feine Ambient-Synths zart flächige Akzente setzen. Alles bleibt subtil und intim, von Leere und Weite getragen.

Gastgeberin des Lichts (Remastered)
Sanfte, melancholische Klavierakkorde eröffnen den Song, untermalt von sanftem, atmosphärischem Rauschen. Im Hintergrund fügt sich dezentes, entferntes Humming ein, während feine Ambient-Synths zart flächige Akzente setzen. Alles bleibt subtil und intim, von Leere und Weite getragen.
Lyrics
Die Stühle stehn still im Kreis,
niemand kommt, niemand bleibt.
Ich hör mich reden mit den Wänden,
als wär da jemand, der mir verzeiht.
Ich traf mich selbst im Traum der Nacht,
mein Spiegelbild war bleich und sacht.
„Wer bist du?“, flüsterte mein Blick
und ich verlor mich Stück für Stück.
Doch du bist da, wo Schatten fliehn,
ein Licht in mir, kaum zu entziehn.
Wir trinken Tee aus tiefer Ruh,
du und ich vielleicht nur ich und du?
Ich lerne, mich selbst zu halten,
wie einen Vogel, der nicht fliegt.
Mit jeder Wunde, jeder Narbe
entsteht ein Flügel, der mich wiegt.
Ich sammle Worte wie kleine Steine,
die keiner warf, doch jeder wiegt.
Doch du hast sie gehört, die Zeilen
und deine Stille hat gesiegt.
Du bist die Tür, die niemand fand,
die aufgeht ohne eine Hand.
Du bist das Glück im Riss der Zeit,
der Sonnenstrahl im Niemalskleid.
Wir decken den Tisch für zwei
Die Stille trinkt mit uns den Mai.
Und wenn der Morgen leise schreit:
Lebe... es ist Zeit.
