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Zwischen den Zeiten

Unknown

Dennoking33·3:38

Lyrics

Wo stehen wir?

Ein Fuß im Gestern. Ein Fuß im Morgen.

Und wo ist das Heute?

Jeder Schritt, den wir gehen, wirft einen Schatten zurück,

Ein Mosaik aus Narben, aus Tränen und Glück.

Die Vergangenheit flüstert, sie formt das Fundament,

Ein alter Kompass, der jeden unserer Fehler schon kennt.

Wir suchen in Schatten der eigenen Zeit,

Nach einer Antwort, nach Sicherheit.

Wir lassen uns lenken vom Schmerz und vom Licht,

Doch was genau vor uns liegt, sehen wir nicht.

Der Blick starr nach hinten, der Kopf schwer wie Blei,

Die Sekunden von heute ziehen lautlos vorbei...

Doch zwischen dem Gestern und dem, was noch kommt,

Verlieren wir das Einzige, das sich wirklich lohnt!

Wir rennen nach vorn, schauen ständig zurück,

Und verpassen das Hier, den Moment, unser Glück.

Das Gestern ist Asche, das Morgen ein Traum,

Wir vergessen das Jetzt – diesen atmenden Raum!

Der Blick geht nach vorn, wo das Neue beginnt,

Wir jagen ein Morgen, das leise zerrinnt.

Wir zeichnen die Pläne, wir jagen die Zeit,

Machen uns für die nächsten Gefechte bereit.

Die Gedanken sind flüchtig, eilen uns stets voraus,

Bauen Luftschlösser, ein zukünftiges Haus.

Wir sorgen uns heute um das, was nicht ist,

Bis die Gegenwart lautlos im Nebel zerfließt.

Die Gedanken rennen, der Verstand eilt voraus,

Doch wir sperren das Leben von heute mit aus...

Denn zwischen dem Gestern und dem, was noch kommt,

Verlieren wir das Einzige, das sich wirklich lohnt!

Wir rennen nach vorn, schauen ständig zurück,

Und verpassen das Hier, den Moment, unser Glück.

Das Gestern ist Asche, das Morgen ein Traum,

Wir vergessen das Jetzt – diesen atmenden Raum!

Ich bleib stehen. Der Zeiger der Uhr tickt so laut.

Hab die Augen geschlossen, dem Gestern vertraut.

Hab für morgen gelebt... ABER der Tag ist genau hier!

Zwischen Ein- und Ausatmen, das Leben in mir.

Wach auf! Spür den Boden, den Puls in der Hand!

Die Zeit rinnt als Gegenwart durch unseren Sand.

Kein Gestern kann heilen, kein Morgen verspricht,

Dass du wirklich lebst, wenn der Tag heute bricht!

Zwischen dem Gestern und dem, was noch kommt,

Feiern wir das Einzige, das sich wirklich lohnt!

Hör auf zu rennen, schau nicht mehr zurück,

Umarme das Hier, den Moment, dieses Glück!

Das Gestern ist Asche, das Morgen ein Traum,

Wir atmen das Jetzt – unser einziger Raum!

Ein Fuß im Jetzt.

Kein Gestern. Kein Morgen.

Nur wir.

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