
WASCH-DICH-REIN
Rap, Classic, seductive cosmic R&B, slow, fluid, hypnotic, soft coldwave-style electric guitar swells, atmospheric analog synth pads, deep minimal bass, hollow and distant ritual-like percussion, airy ethnic-style flute used as melodic accents, background shimmer textures, slow expressive lines, breathy tension, echo-drifted ends of phrases, mystical, nocturnal, half-mythic, soft reverb haze, gentle tape-like delay, subtle stereo spread, Deep sub bass groove, smooth electric piano chords, atmospheric synth pads, minimal trap-style percussion, and subtle ambient textures, Late-night, immersive and intimate production

WASCH-DICH-REIN
Rap, Classic, seductive cosmic R&B, slow, fluid, hypnotic, soft coldwave-style electric guitar swells, atmospheric analog synth pads, deep minimal bass, hollow and distant ritual-like percussion, airy ethnic-style flute used as melodic accents, background shimmer textures, slow expressive lines, breathy tension, echo-drifted ends of phrases, mystical, nocturnal, half-mythic, soft reverb haze, gentle tape-like delay, subtle stereo spread, Deep sub bass groove, smooth electric piano chords, atmospheric synth pads, minimal trap-style percussion, and subtle ambient textures, Late-night, immersive and intimate production
Lyrics
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« Wasch-Dich-Rein »
(Moidodyr)
Original von
Kornei Tschukowski,
1921
《 WASCH-DICH-REIN 》
Deutsche Nachdichtung von
2026 © Gennady Ravensky
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Die Decke ist entflohen,
Weg sind nun die Tücher,
Und das Kissen,
Wie ein Frosch,
Sprang mir aus dem Zimmer.
Ich zum Buche –
weg, beschwert,
hüpft es unter
meinen Tisch!
Ich will Tee,
doch der Samowar,
hüpft es unter
meinen Tisch!
Ich will Tee,
doch der Samowar,
er rennt weg,
als ob Gefahr!
Was ist das?
Was ist geschehen?
Warum dreht
sich alles hier,
will sich wirbeln,
will sich drehen,
als ob es ein Radl wär?
Bügeleisen, Stiefel fliegen,
Stiefel, Kuchen, alle siegen,
Kuchen, Bügeleisen schießen,
Schürhaken im Laufschritt schwer —
alles wirbelt,
alles kreist,
fliegt im Purzelbaum umher.
Plötzlich aus dem Schlafzimmer,
Lahm und krumm, tritt er hervor:
Das Waschbecken, groß und nimmer
Ruhend, schüttelt sich empor.
„Ach, du garstiger, schmutziger,
Ungewaschener kleiner Wicht!
Rußiger als ein Schornsteinfeger,
Schau dich an im Spiegel nicht!
An dem Hals hast du die Wichse,
Auf der Nase einen Fleck,
Deine Hände – so bekleckst,
Dass die Hose lief gleich weg!
Ja, die Hose, ja, die Hose,
Und die Mäuschen, und die Enten,
Käfer, Spinnen, alle Hände!
Du allein, du hast gebastelt
Dich zum Dreckspatz, ungeglättet,
Und es flohen vor dem Schmutz
Strümpfe und die Stiefel kurz.
Ich, der große Wasch-Gebieter,
Wasch-Dich-Rein, der Wasch-General!
Chef der Becken, der Vernichter
Aller Schmutzflecken – allemal!
Stampf’ ich auf mit meinen Füßen,
Ruf’ ich meine Wasch-Soldaten,
Werden sie dich schnell begrüßen,
Stürmen ein in großen Taten!
Sie, die bellen und sie heulen,
Stampfen mit den Füßen schwer,
Wollen dich, den Schmutz, jetzt beugen,
Werfen dich ins Becken her!
Direkt in das Waschbecken,
Direkt in das Waschbecken,
Tauchen dich mit Kopf hinein!
Er schlug auf das Becken laut,
Rief: „Kara-Baras!“, ganz traut.
Und die Bürsten, Bürsten, Bürsten,
Rasselten und ließen knirschen,
Begannen mich zu schrubben sehr,
Sangen Lieder hin und her:
„Waschen, waschen den Schornsteinfeger,
Sauber, sauber, ohne Zöger!
Wird der kleine Schornsteinfeger,
Rein und rein, ein sauberer Sieger!“
Dann kam Seife, sprang geschwind,
Packte mich am Haar, mein Kind,
Sie biss wie eine Wespe zu,
Gab mir keine Ruh’ dazu.
Vor dem Schwamm, dem wilden Tier,
Rannte ich, wer half mir hier?
Rannte weg, durch Feld und Heide,
Rannte um mein nacktes Leide.
Doch zum Park, zum Schlossgarten,
Sprang ich über Zäune hart an!
Und der Schwamm, er jagte mich,
Wie eine Wölfin, grimmig, stich.
Plötzlich, dort mein Krokodil,
Mein geliebtes, in dem Stil!
Mit Totóscha und Kokóscha
Kam er an, er sah mich, oh ja!
Und den Schwamm, wie eine Dohl’,
Schlang er runter das war wohl!
Und er knurrte mich dann an,
Wie ein böser, wilder Mann:
„Ab nach Hause, lauf schnell hin!“,
Sagt er mir mit festem Sinn,
„Wasch das Gesicht, sei wieder rein,
Sonst, mein Kind, wird’s übel sein!
Denn ich komme, ich verschlinge,
Dich und all’ die schmutzigen Dinge!“
Und ich rannte, lief und sprang,
Bis ich wieder am Becken stand.
Seife, Seife, Seife, Seife!
Wusch ich mit dem größten Eifer!
Weg war Wichse, weg der Dreck,
Alles war vom Antlitz weg!
Und die Hose sprang herbei,
Rief: „Ich bin wieder bei dir, frei!“
Und der Kuchen, Stück für Stück:
„Komm, mein Freund, nun iss mich schnell!“
Auch das Buch, es kehrte wieder,
Grammatik tanzte frohe Lieder,
Und Wasch-Dich-Rein, mein großer Held,
War der Beste auf der Welt!
Tanzte um mich, küsste mich:
„Jetzt, mein Freund, jetzt lieb’ ich dich!
Endlich sauber, kein Schmutz-Wicht,
Wasch-Dich-Rein vergisst dich nicht!
Man muss waschen, man muss baden,
Morgens, abends, ohne Schaden!
Wer nur dreckig bleibt und schwer,
Ist ein Schimpf – und sonst nicht mehr!
Schande, Schande!
Hoch das Seifenstück, das reine,
Und das Handtuch, das so feine!
Puder und der Kamm dazu,
Waschen gibt uns immer Ruh’!
Lasst uns waschen, lasst uns planschen,
Tauchen, springen, uns erfrischen,
In dem Zuber, in der Wanne,
Im Ozean, der Fluss-Bann-Kanne,
Ob im Bade, ob im Meer —
„Ewig sei das Wasser hehr!“
Instrumental Outro
