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Winterlied

Irish folk, fiddle, lute, medieval tavern music, grim

Dumak·3:07

Lyrics

Winter hält in seinem eisig kalten Griffe

Das ganze Land,

Übern Himmel ziehn unstetig Wolkenschiffe,

Die wohlbekannt

Ihre glitzernd Ladung niederrieseln lassen

Ohne Ruhe,

Schneeweiß bestäubt nun alles ist, kanns kaum fassen,

Hier im Nuhe.

Doch ein kalter Wind pfeift durch die Stoppelfelder

Ohn Unterlass,

Und auch die hohen und so düs'tren Tannenwälder

Rauschen mir was.

Frost hält umklammert Zweig und Wurzel ohne Gnade

Wie zum Hohne,

Blutig Wunden durch verharrschten Schnees Grate

Sind mein Lohne.

Ein warmes Haus auf meiner Flucht vor Kältes Grimme

Erreich ich bald,

Mit frierend Ohren höre ich des Winters Stimme,

Er lacht so kalt.

Und zum Abschied er noch einen donnernd Gruße

Schickt hinterher,

Die Schneelawine schnelle flieh, hab keine Muße

Ich nimmermehr.

Nur die Hoffnung bleibt mir noch auf Winters Ende,

Bald, wenns ginge,

Sonst der Frühling immer bliebe nur Legende,

Die ich besinge.

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