
Die Wache
The track opens with an ominous orchestral surge—layered strings, brass, and deep percussion—setting a dark-fantasy atmosphere. Male vocals weave through a symphonic choir, the melodies ethereal yet forceful. Folk motifs appear in haunting woodwinds and hammered dulcimer, adding a mystical, animal-inspired touch. Cinematic builds intensify in the chorus, driven by double-kick drums and electric guitars underpinned by lush orchestration. The outro returns to folk instrumentation, fading into echoes of choir and distant forest sounds.

Die Wache
The track opens with an ominous orchestral surge—layered strings, brass, and deep percussion—setting a dark-fantasy atmosphere. Male vocals weave through a symphonic choir, the melodies ethereal yet forceful. Folk motifs appear in haunting woodwinds and hammered dulcimer, adding a mystical, animal-inspired touch. Cinematic builds intensify in the chorus, driven by double-kick drums and electric guitars underpinned by lush orchestration. The outro returns to folk instrumentation, fading into echoes of choir and distant forest sounds.
Lyrics
Nicht alles, was schützt, wird gesehen.
Nicht alles, was kämpft, schlägt zu.
[Strophe 1]
Wir stehen zwischen den Welten
wo Ordnung den Abgrund berührt
Nach innen halten wir stand
wo Schuld ihre Strafe spürt
Wir bewachen, was nicht entkommen darf
und halten, was zerbrechen kann
Die Tore der Anderswelt
stehen nur, weil jemand wacht
[Pre-Chorus]
Nicht aus Zorn
nicht aus Lust
sondern aus Pflicht
und Bewusstsein
[Refrain]
Wir sind die Wache der Anderswelt
Still im Kern, unerbittlich klar
Nach innen Schutz, nach außen Schild
Wir halten die Erde für wahr.
Kein Ruhm, kein Besitz
kein eigenes Recht
Nur der Auftrag, das Gleichgewicht
bis zum letzten Licht
[Strophe 2]
Nach außen spannen wir den Schild
aus Energie und Vertrauen
Was dunkel drängt, wird gehalten
bevor Welten daran zerfallen
Nicht jede Gefahr trägt ein Gesicht
manche kommen als Gedanke
Darum braucht Schutz
mehr als nur Stärke
[Pre-Chorus]
Wer nur sieht
was angreift
versteht nicht
was wir bewahren
[Refrain]
Wir sind die Wache der Anderswelt
Zwischen Atem und Bann
Was die Erde nicht tragen darf
halten wir fern – so lang wir können
Wir löschen kein Leben
wir lenken es nur
damit der Kreis
sich weiterführt
[Bridge – dunkler, rhythmisch]
Mit Cernunnos ziehen wir
und dem Ruf des Rudels nach
Die Wölfe spüren, was sich regt
lange bevor es sichtbar wird
Instinkt wird Meldung
Meldung wird Blick
Das Auge sieht
was im Schatten liegt
[Strophe 3]
Der Hauptmann hört nicht Stimmen
er hört das Gleichgewicht
Er steht nicht über dem Rat
doch direkt im Angesicht
Und wenn der Krieg die Ordnung ruft
wird er zum Kreis beordert
Vier Elemente, ein Beschluss
dem kein Wille widerspricht
[Pre-Chorus]
Feuer befiehlt
Wasser prüft
Luft überträgt
Erde hält
[Letzter Refrain]
Wir sind die Wache der Anderswelt
Gebunden, doch nicht blind
Kein Wolf allein, kein Schild für sich
nur gemeinsam sind wir Wind
Wir fragen nicht nach Sinn
wir sind der Rahmen dafür
Damit Leben möglich bleibt
stehen wir hier
[Outro – ruhig, getragen]
Wenn niemand klatscht
und niemand dankt
stehen wir noch immer hier
Denn was geschützt ist
merkt oft nicht
wer zwischen ihm
und dem Abgrund steht
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