
Die Reiter
dark-sad-tired mal vocals, melancholic, dark, sad, orchestral, ballad, dramatic
Dorn·4:49

4:49
Die Reiter
dark-sad-tired mal vocals, melancholic, dark, sad, orchestral, ballad, dramatic
Creator: DornRelease Date: March 12, 2026
Lyrics
[Intro]
Sie reiten, weil sie reiten müssen,
nicht aus Stolz und nicht aus Gier.
Gebunden an den alten Willen,
der Schöpfung, tief im Jetzt im Hier.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
auch Strafe hat so ihre Pflicht.
Strophe 1 [Der Weiße Reiter]
Er trägt das Licht auf fremden Wegen,
sein Pfeil ist Wort, sein Blick ist Plan.
Er glaubt an Ordnung, göttlich, gegen
das Chaos, das er selbst begann.
Die Krone glänzt, doch ohne Thron,
der Sieg verhallt, der Glanz verfliegt.
Und was er schafft, ist Illusion —
die Welt, die unter seiner Fahne liegt.
Refrain 1
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Ruhm und nicht aus Sieg.
Er folgt dem Ruf, den keiner will,
ein Schatten zwischen Macht und Ziel.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
die Krone selbst ist seine Pflicht.
Strophe 2 [Der Rote Reiter]
Er ruft das Feuer aus dem Stein,
die Erde bebt, der Himmel schreit.
Wo Menschen Götter werden wollten,
kommt er als Antwort, nicht für Zeit.
Er kennt kein Ziel, nur alten Klang,
ein Pochen tief im Weltengrund.
Er reitet, weil er reiten muss —
und löscht mit Stahl den Schwur im Mund.
Refrain 2
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Hass und nicht aus Macht.
Geboren aus des Blutes Fluss,
verwandelt Tag und Traum in Nacht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Feuer selbst ist seine Pflicht.
Strophe 3 [Der Schwarze Reiter]
Er zählt das Korn in leeren Händen,
sein Blick ist grau, der Himmel schwer.
Er misst, was bleibt, in welken Rändern,
und gibt, was fehlt, nicht wieder her.
Die Waage schwankt, der Wert entgleist,
der Atem frisst das letzte Licht.
Er hungert, weil die Welt verwaist,
und trägt doch ruhig das Gleichgewicht.
Refrain 3
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Neid und nicht Verzicht.
Er wiegt den Mangel, bis er ruht,
im Maß der Welt, im Angesicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
die Leere selbst ist seine Pflicht.
Strophe 4 [Der Fahle Reiter]
Er kommt zuletzt, doch ohne Zorn,
sein Pferd aus Nebel, still und bleich.
Er löscht kein Licht, er wandelt Form,
und führt den Rest zurück ins Reich.
Er sammelt still, was fallen will,
sein Griff ist sanft, sein Schritt ist wahr.
Er bleibt, wenn alles schweigen will —
und trägt, was einmal war.
Refrain 4
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Willen, nicht aus Pflicht.
Er schließt den Kreis, der enden muss,
und trägt das Schweigen, Schicht für Schicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Ende selbst ist seine Pflicht.
[Schluss]
Und wenn der Staub die Spuren frisst,
die Zeit sich selbst zu Ende denkt,
dann bleibt, was unzertrennbar ist —
der Kreis, der uns ins Nichts verschenkt.
Kein Anfang brennt, kein Ende friert,
das Rad vollendet das Gericht.
Und wer das Schweigen noch verspürt,
der weiß — mehr braucht’s am Ende nicht.
[Schluss Refrain]
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Willen, nicht aus Pflicht.
Er schließt den Kreis, der enden muss,
und trägt das Schweigen, Schicht für Schicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Ende selbst ist seine Pflicht.
Sie reiten, weil sie reiten müssen,
nicht aus Stolz und nicht aus Gier.
Gebunden an den alten Willen,
der Schöpfung, tief im Jetzt im Hier.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
auch Strafe hat so ihre Pflicht.
Strophe 1 [Der Weiße Reiter]
Er trägt das Licht auf fremden Wegen,
sein Pfeil ist Wort, sein Blick ist Plan.
Er glaubt an Ordnung, göttlich, gegen
das Chaos, das er selbst begann.
Die Krone glänzt, doch ohne Thron,
der Sieg verhallt, der Glanz verfliegt.
Und was er schafft, ist Illusion —
die Welt, die unter seiner Fahne liegt.
Refrain 1
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Ruhm und nicht aus Sieg.
Er folgt dem Ruf, den keiner will,
ein Schatten zwischen Macht und Ziel.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
die Krone selbst ist seine Pflicht.
Strophe 2 [Der Rote Reiter]
Er ruft das Feuer aus dem Stein,
die Erde bebt, der Himmel schreit.
Wo Menschen Götter werden wollten,
kommt er als Antwort, nicht für Zeit.
Er kennt kein Ziel, nur alten Klang,
ein Pochen tief im Weltengrund.
Er reitet, weil er reiten muss —
und löscht mit Stahl den Schwur im Mund.
Refrain 2
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Hass und nicht aus Macht.
Geboren aus des Blutes Fluss,
verwandelt Tag und Traum in Nacht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Feuer selbst ist seine Pflicht.
Strophe 3 [Der Schwarze Reiter]
Er zählt das Korn in leeren Händen,
sein Blick ist grau, der Himmel schwer.
Er misst, was bleibt, in welken Rändern,
und gibt, was fehlt, nicht wieder her.
Die Waage schwankt, der Wert entgleist,
der Atem frisst das letzte Licht.
Er hungert, weil die Welt verwaist,
und trägt doch ruhig das Gleichgewicht.
Refrain 3
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Neid und nicht Verzicht.
Er wiegt den Mangel, bis er ruht,
im Maß der Welt, im Angesicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
die Leere selbst ist seine Pflicht.
Strophe 4 [Der Fahle Reiter]
Er kommt zuletzt, doch ohne Zorn,
sein Pferd aus Nebel, still und bleich.
Er löscht kein Licht, er wandelt Form,
und führt den Rest zurück ins Reich.
Er sammelt still, was fallen will,
sein Griff ist sanft, sein Schritt ist wahr.
Er bleibt, wenn alles schweigen will —
und trägt, was einmal war.
Refrain 4
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Willen, nicht aus Pflicht.
Er schließt den Kreis, der enden muss,
und trägt das Schweigen, Schicht für Schicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Ende selbst ist seine Pflicht.
[Schluss]
Und wenn der Staub die Spuren frisst,
die Zeit sich selbst zu Ende denkt,
dann bleibt, was unzertrennbar ist —
der Kreis, der uns ins Nichts verschenkt.
Kein Anfang brennt, kein Ende friert,
das Rad vollendet das Gericht.
Und wer das Schweigen noch verspürt,
der weiß — mehr braucht’s am Ende nicht.
[Schluss Refrain]
Er reitet, weil er reiten muss,
nicht aus Willen, nicht aus Pflicht.
Er schließt den Kreis, der enden muss,
und trägt das Schweigen, Schicht für Schicht.
Kein Urteil fällt, kein Engel spricht —
das Ende selbst ist seine Pflicht.
