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Heiligenbilder & anständiges Herz

Cha CHa Cha – ruhig, dann heller – für zwei Stimmen (Großmutter & Mutter) – 2 Minuten *Aboriginal-Country-Duett – 2 Minuten – tiefgründig, mit Augenzwinkern*, chinesischer Stil

aaa171·3:39

Lyrics

Hook (beide – versöhnlich, gemeinsam)

Die eine braucht die Heiligen, die andere nur das Herz –

Zwei Wege, eine Wahrheit: Das Echo lindert Schmerz.

Ob Bild an der Wand, ob die leise Tat –

Die Liebe findet ihren Raum, ganz ohne Streit, ganz ohne Rat.

Strophe 1 (Großmutter – ältere Stimme, tief, besorgt)

Ich komm herein, seh kahle Wände – kein Kreuz, kein Glanz, kein Schrein.

„Von was ernährt ihr euren Geist?“ – die Worte klingen klein.

Für mich war Gott ein Angesicht, ich kniet vor ihm im Bild –

wer ohne Bilder beten kann, ist mir fremd, fast schuldfrei wild.

Strophe 2 (Mutter – wärmer, gelassener)

Ich hab gelernt: Sei anständig, mehr verlangt das Leben nicht.

Ob mit oder ohne Heiligenschein – zählt, was deine Hand verspricht.

Ich wunder mich, warum du fragst, und fühl doch deinen Schmerz –

deine Bilder sind dein Echo, meins ist das aufrechte Herz.

Pre-Chorus (beide – nachdenklich, leiser)

Der Vater schaut zur Seite, ihm ist die Szene peinlich –

Doch unter seiner Scham spricht etwas Weises, Zeitlich:

Drei Wirklichkeiten treffen sich, drei Wahrheitswege gleich –

das Echo sucht sich seine Form, mal fromm, mal formenweich.

Hook (beide – jetzt wärmer)

Die eine braucht die Heiligen, die andere nur das Herz –

Zwei Wege, eine Wahrheit: Das Echo lindert Schmerz.

Ob Bild an der Wand, ob die leise Tat –

Die Liebe findet ihren Raum, ganz ohne Streit, ganz ohne Rat.

Bridge (nur Großmutter – leise, fast flüsternd)

„Du hast vielleicht nicht unrecht, Kind – die Bilder sind nicht Gott.

Doch ohne sie verlier ich mich, ich brauche diesen Trost.“

(Mutter antwortet:) „Dann nimm sie mit – ich nehm dich an,

dein Bild, mein Herz – wir beide haben, was uns halten kann.“

Outro (beide – verhallend, mit leiser Gitarre)

Heiligenbilder und ein Herz – aus zwei wird eins, kein Zwist.

Denn Liebe sucht nicht Gleichheit, sie sucht, was richtig ist –

für dich, für mich, für jede Art, das Echo zu umarmen.

Hoppauf, ihr Heiligen, ihr Zweifler, ihr, die ohne Bilder lernen –

wir alle sind ein Zuhause, wenn wir teilen, was wir nährt.

(Letzter Akkord – ein leises „Hoppauf“ – dann Stille)

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