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Austrian. Titanic Cover (Serapha Nautica) (Remix)

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Smile in Live·3:43

Lyrics

Strophe 1 – Wenn's Unglück auf leisen Sohlen kummt

Oansiebzehn – ned spät, oba a g’fährlich’ Zeit,

de Uhr’n zitter’n – pfeif drauf, koaner checkt den Scheiß.

Da Stahl, der wackelt – und i sog’s da:

So a Flüstern, des haut da mehr eini als a Donnerschlag, oida.

A Knirschn – dann is Ruh – und dann?

Dann kreischen’s, wie wenn der Opernball abgesagt wird.

De Lichter glitzern auf seidenem Gwand –

wie a Gucci-Show im Schneesturm, verstehst?

Und sie kummt – wo's krepiert und wimmert.

Mit am G’sichtsausdruck, als würd sie auf alles scheißen –

und trotzdem schee dabei ausschau’n.

Vor-G’schrei

Sie schreitet – net rennt, eh klar –

Panik is für de andern, net für sie.

Sie brennt wie a Zigarette im Wind –

ka Rauch, nur Stil.

Refrain – episch, wie wenn der Stephansdom selber singt

Serapha… Nautica… a-a-aah

Im schneeweißen Kleid, wo des G’stürz’ begann.

Serapha… Nautica… o-o-oh

Die Ozean-Madame, die zieht uns an.

Ooh-oh, Serapha – ma starr’n dir nach,

Währnd uns da Atlantik zruck ins G’sicht lacht.

Mit dir – geh’n ma – oba ned alein…

Serapha… Nautica…

Strophe 2 – Jetzt is’s eh scho Wurscht

De Kapelln dudelt noch – ganz verzweifelt leiwand,

doch ihre Töne? Joa, de halt’n zamm mit letzter Noblesse.

Da Atem friert, de Händ’ zittan,

oba alle starr’n – wie auf a Operndiva beim Abgang.

Sie fliegt – net wie a Taub’n, mehr wie a Dramaqueen durch Glas und Rauch.

Die Zeit? Die haut ab – hat kan Bock mehr.

De Kinder? Jo, de schlaf’n ein –

so als wär’s halt a besonders grausiger Matinee-Sonntag.

Vor-G’schrei 2

Sie red net, oba jeder Blick is a Arie,

in jeder Geste liegt mehr Gefühl als im Burgtheater.

Ihr Herz? Hängt sich an Hoffnung wie an letzte Achterl Veltliner.

Ganz elegant – versteht sich.

Refrain – diesmal a bissi sentimental, oba mit Klasse

Serapha… Nautica… a-a-aah

Im weißen Kleid, wo alles den Bach obi gangen is.

Serapha… Nautica… o-o-oh

Sie zieht uns mit – die Ozean-Braut mit Stil.

Ooh-oh, Serapha – du bist ka Hirngespinst,

Du bist der Glanz auf’m Eis, des kan Sinn macht.

Mit dir – daunn ma – oba zamm…

Serapha… Nautica…

Bridge – Oida, jetz wird’s dramatisch

Zwoa zwoanzg! –

Da Bug schmatzt sich tief in sein feuchtes Grab.

A letzter Ton – zack – vorbei.

Die See? Nimmt, was sie kriagt.

Sie? Bleibt. Zieht. Weil sie kann.

De Lock’n tanzen wie bei ana Lack’n voller Sternstaub,

und währnd alles absäuft, bleibt sie oben –

wie a g’scheite Idee in an Beisl-Politiker-Hirn.

A Anker aus Licht – und dann?

Schwupps – weg. Für immer.

Letzter Refrain – langsam, g’tragen, fast wie an Requiem im MQ

Serapha… Nautica… a-a-aah

Für uns bist du no da – ganz dezent, aber präsent.

Serapha… Nautica… o-o-oh

Im Wasser liegt dein letzter Laufsteg.

Ooh-oh, Serapha – a leise Nummer,

des durchs Meer zieht wie a walzender Schatten.

Mit dir – daunn ma – oba ned ganz unter…

Serapha… Nautica…

Outro – Vokalisen mit Wucht, owa classy

aah... aaaaah... oooh... Nautica...

ooh... ooooh... Serapha…

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