Lament der Kalyna (Eine Kolomejka)

  • Female folk vocals
  • ethereal and somber
  • Ukrainian traditional
  • lament
Lament der Kalyna (Eine Kolomejka)

Lyrics

Intro: Delicate Bandura and a lonely, breathy flute

Lament: Slow and breathy

Ein Kosak kommt aus der Fremde

Und die Leute sagen:

Dorthin haben vor drei Wochen

Sie dein Lieb’ getragen!

Liebe Leute, ach, ich wußte

Daß mein Lieb’ gestorben,

Denn mir haben schwarze Geier

Schlaf und Traum verdorben!

Short Instrumental: Sad flute melody

Verse 2

Ein Kosak steht dort am Grabe,

Sinnt und sinnt voll Schmerzen;

Gen die Ukraina blickt er,

Seufzt aus tiefstem Herzen.

Wind und Sonne weh’n und wärmen

Nicht wie aller Orten,

Auch nicht auf dem Grabeshügel

Grünt das Gras wie dorten!

Bridge: More intensity, rhythmic

Meinen Schatz hab’ ich verloren,

Kann es kaum ertragen,

Dennoch will ich trotz der Sorge

Drüber nicht verzagen!

Wollt’ ich mich der Sorge weihen:

Was hülf’ mir der Kummer?

Ach, von meinem armen Kopfe

Wiche aller Schlummer!

Outro: Very slow, dying out

Traurig über Feld und Wiese

Streicht der Wind von hinnen,

Ach, was werd’ ich hier und dorten

Ohne sie beginnen?

Schneeball hat der Wind gebrochen,

Kann ihn nicht aufheben;

Auch nicht eine Stunde kann ich

Ohne sie mehr leben!

Ending: A long, fading flute note

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These four stanzas do not form a fixed composition. Instead, the singer assembles the performance by drawing individual verses from the vast, traditional Kolomejka repertoire, following the genre's typical improvisational structure.