
Kupferlicht
warm female vocals, oboe guitar-driven, melancholic, sad, dark
Dorn·4:39

4:39
Kupferlicht
warm female vocals, oboe guitar-driven, melancholic, sad, dark
Creator: DornRelease Date: March 7, 2026
Lyrics
Strophe 1
Die Tage tragen dünnes Kleid,
vom Regen fein benetzt, bereit,
den Sommer aus den Ästen lösen,
mit goldnem Staub in kühlen Böen.
Strophe 2
Ein fahles Blau, von Wind verfranst,
liegt über Gärten, matt und ganz.
Das Licht, ein müder Wanderer,
verblasst in Nebel, blass doch klar.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verliert das Jahr, - was wir noch sind.
Und dennoch glimmt in jedem Gehn
ein leises Weiter, kaum zu sehn.
Strophe 3
Die Felder tragen still ihr Gold,
vom Abend sanft und kühl umrollt.
Ein Funkeln bleibt auf feuchten Wegen,
als wär’s ein Gruß aus altem Segen.
Strophe 4
Die Luft wird dicht von feuchtem Sinn,
von Moos, das still um Steine rinnt.
Die Bäume streu’n in sanfter Flut
der Blätter Farben in Abendglut.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verliert das Jahr, - was wir noch sind.
Und dennoch glimmt in jedem Gehn
ein leises Weiter, kaum zu sehn.
Strophe 5
Ein Krähenruf zerreißt die Ruh,
der Himmel zieht sich mit Schleier zu.
Das Jahr verneigt sich, mild und leis,
sein Blick verweilt im Nebelkreis.
Strophe 6
Nun reißt der Sturm die Krone auf,
die Wolken treiben ihren Lauf.
Er jagt durchs Land in wilden Schwüngen,
und lässt das späte Echo singen.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verblasst, was wir im Sommer sind.
Doch fern, wo Eis und Schnee sich sehn,
beginnt der Winter zu entstehn.
Die Tage tragen dünnes Kleid,
vom Regen fein benetzt, bereit,
den Sommer aus den Ästen lösen,
mit goldnem Staub in kühlen Böen.
Strophe 2
Ein fahles Blau, von Wind verfranst,
liegt über Gärten, matt und ganz.
Das Licht, ein müder Wanderer,
verblasst in Nebel, blass doch klar.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verliert das Jahr, - was wir noch sind.
Und dennoch glimmt in jedem Gehn
ein leises Weiter, kaum zu sehn.
Strophe 3
Die Felder tragen still ihr Gold,
vom Abend sanft und kühl umrollt.
Ein Funkeln bleibt auf feuchten Wegen,
als wär’s ein Gruß aus altem Segen.
Strophe 4
Die Luft wird dicht von feuchtem Sinn,
von Moos, das still um Steine rinnt.
Die Bäume streu’n in sanfter Flut
der Blätter Farben in Abendglut.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verliert das Jahr, - was wir noch sind.
Und dennoch glimmt in jedem Gehn
ein leises Weiter, kaum zu sehn.
Strophe 5
Ein Krähenruf zerreißt die Ruh,
der Himmel zieht sich mit Schleier zu.
Das Jahr verneigt sich, mild und leis,
sein Blick verweilt im Nebelkreis.
Strophe 6
Nun reißt der Sturm die Krone auf,
die Wolken treiben ihren Lauf.
Er jagt durchs Land in wilden Schwüngen,
und lässt das späte Echo singen.
Refrain
Zwischen Kupferlicht und Atemwind
verblasst, was wir im Sommer sind.
Doch fern, wo Eis und Schnee sich sehn,
beginnt der Winter zu entstehn.
