
Angst vor der Stille
Melancholic German indie-pop ballad, heavily raw acoustic guitar-driven with prominent fingerstyle picking and string slides throughout. Intimate and fragile male vocals, dry production with no reverb on voice. Atmospheric cinematic strings that enter slowly during the bridge and swell gently. Minimalist arrangement, somber mood, heart-wrenching, slow tempo 70 BPM. Influences of Enno Bunger and slow-core. Sound of a cold, empty room. Focus on lyrical clarity and emotional delivery. No drums, only very subtle, deep ambient bass pulses. Resigned, cold, lonely atmosphere. The voice should sound like whispering directly into the ear, close-up microphone feel, vulnerable and breaking with natural voice cracks.

Angst vor der Stille
Melancholic German indie-pop ballad, heavily raw acoustic guitar-driven with prominent fingerstyle picking and string slides throughout. Intimate and fragile male vocals, dry production with no reverb on voice. Atmospheric cinematic strings that enter slowly during the bridge and swell gently. Minimalist arrangement, somber mood, heart-wrenching, slow tempo 70 BPM. Influences of Enno Bunger and slow-core. Sound of a cold, empty room. Focus on lyrical clarity and emotional delivery. No drums, only very subtle, deep ambient bass pulses. Resigned, cold, lonely atmosphere. The voice should sound like whispering directly into the ear, close-up microphone feel, vulnerable and breaking with natural voice cracks.
Lyrics
Der Fernseher läuft, Ton ist aus
Das blaue Licht füllt unser Haus
Du rührst im Kaffee, er ist längst kalt
Wir altern hier am Tisch, zusammen allein und alt
Kein Teller fliegt, keine Tür knallt zu
Hier herrscht einfach nur verdammt viel Ruh
Wir sitzen sicher, wir sitzen bequem
Und tun so, als würden wir uns nicht sehn
Es gibt keinen Feind, den man hassen kann
Keinen Fehler, der uns trennt
Wir haben den Moment verpasst
Wo man das Ende beim Namen nennt
Die Kerze ist aus, der Docht verglüht
Wir haben’s nie wirklich versucht
Wir haben's einfach laufen lassen
Bis wir anfingen, zu verblassen
Keine Wut, kein Schmerz, nur kalt
Wir haben uns, glaub ich, alles gesagt
Deine Witze kenn ich längst auswendig
Meine Storys hängen dir zum Hals raus
Wir funktionieren wie ne Maschine
Und löschen uns gegenseitig aus
Jeder Handgriff sitzt perfekt
Doch unter der Routine
Haben wir uns nur versteckt
Jetzt ist es still, wo früher Worte waren
Und die Stille schreit am lautesten
Wir zählen nicht mehr die Jahre
Wir zählen nur noch das Schweigen
Die Kerze ist aus, der Docht verglüht
Wir haben’s nie wirklich versucht
Wir haben's einfach laufen lassen
Bis wir anfingen, zu verblassen
Keine Wut, kein Schmerz, nur kalt
Wir haben uns, glaub ich, alles gesagt
Es wäre so leicht, wenn einer von uns geht
Doch wir bleiben sitzen, wo nichts mehr steht
Wir halten fest, was längst nicht mehr reicht
Aus Feigheit, aus Gewohnheit
Und die Stille wird lauter als jeder Streit...
Lauter als jeder Streit.
Die Kerze ist aus, der Docht verglüht
Wir haben’s nie wirklich versucht
Wir haben's einfach laufen lassen
Bis wir anfingen, zu verblassen
Keine Wut, kein Schmerz, nur kalt
Wir haben uns... [Pause] nichts mehr zu sagen.
Angst vor der Stille.
Das ist alles, was bleibt.
