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Wer hört das Leise noch?

Sanfte akustische Gitarre, langsam gezupft. Eine warme männliche Stimme, leicht verhallt. Zweistimmiger Gesang im Refrain, harmonisch und zurückhaltend. Kein Schlagzeug. Die Stimmung ist ruhig, meditativ und nachdenklich, inspiriert von The Sound of Silence, Dezente Atmosphäre, sparsames Arrangement, Raum für die Worte. ---

Moonalyr ·3:13

Lyrics

Strophe 1

Die Welt ist laut, sie blinkt und schreit

Wir jagen durch die schnelle Zeit

Und wer nicht ruft, bleibt oft allein

Doch Stille kann ein Anfang sein

Denn tief im Grund der Worte brennt ein Licht

Doch wir seh’n es nicht

Strophe 2

Wir reden viel und hören kaum

Verlieren uns im schönen Traum

Ein Bild ersetzt das echte Sein

Glänzt nur oberflächlich, klein

Und wer noch schweigt, wird leicht übersehn

Denn er bleibt stehn

Refrain

Wer hört das Leise noch?

Wer sieht, was keiner zeigt?

Wo zählt noch Sinn in einem Blick

Und nicht, was laut nach außen steigt?

Das Flüstern geht verloren

im großen Chor der Welt

Strophe 3

Ich sah ein Kind, das einfach schweigt

Das nicht nach Ruhm und Lärm sich neigt

Es saß im Gras, mit leerer Hand

Und schaute still ins Abendland

Da war ein Frieden, weich und ungewohnt

Fast wie ein Mond

Refrain

Wer hört das Leise noch?

Wer sieht, was uns entgleitet?

Wer hält die Zeit in einem Wort

Und fühlt, was kaum noch einer hört?

Wir hätten viel zu sagen –

wenn Stille wieder spricht

Coda

Vielleicht beginnt es dort, wo nichts mehr drängt

Wo keiner glänzt, wo keiner lenkt

Ein stiller Blick, ein leiser Ton

Ein echtes Wort – kein leerer Lohn

Da wohnt noch Wahrheit, klein und schlicht

Doch du musst lauschen –

nicht nur sehn das Licht

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