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Unplugged Noir Session - Was ist nur los mit mir…

Modern German male/female duet singer-songwriter / indie-folk ballad at ~76 BPM in A minor with an intimate unplugged TV-Noir live vibe: close-miked raw lead vocal in a conversational, diaristic tone; fingerpicked acoustic guitar as the rhythmic spine with soft felt piano swells and sparse cello/strings for emotional shading; minimal brushed drums and warm bass only entering for chorus lift; pre-choruses function as tension ramps, choruses open into a gentle C major color with stacked low harmonies and subtle choir-like doubles; include one a-cappella breakdown and a bridge that strips to piano/strings in E minor for lyric spotlight; mix stays natural and dynamic with plate+room blend (short pre-delay), audible breaths and room noise preserved, no over-compression, ending with a quiet acoustic resolve. no claps

ᗩᴜʀᴀ ᗷ.💎.................🤍👏✅ | ↔️👥 ❌·4:05

Lyrics

Ein Atemzug, so nah, dass man ihn hört

Ein Stuhl knarzt, als wär er auch nervös

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt

einfach nur da war, ohne Aufgabe im Blick

Als hätt ich mich selber auf „stumm“ gestellt,

damit mich nichts erschreckt, wenn irgendwas klickt

Im Badlicht seh ich Augen, die alles wissen,

aber sagen mir nichts: sie schauen nur zu

Ich übe ein Lächeln wie einen Knoten:

zu fest, zu schnell, und dann löse ich ihn wieder auf

Ich zähle Zustimmung wie Münzen im Mantel,

das Klirren betäubt die Angst – mich vor dem Fall

Doch bleibt es still, wiegt die Leere zu schwer

und der Himmel hängt – dunkel wie Blei – über allem

Was ist nur los mit mir…

ich steh mir selber im Weg

Als wär ich zu Gast in mir,

und keiner sagt, wie’s geht

Was ist nur los mit mir…

ich tu so, als wär alles leicht

Und innen klappert ein Bund voller Schlüssel,

von denen keiner je in das richtige Schloss passt

Es gibt so viele Stimmen, die kennen mich –

und keine sitzt mit mir am Küchentisch

Sie wohnen in Sätzen, die nachts nicht schlafen,

und morgens tun sie so, als wär’s ein Witz

Ich hab mich dran gewöhnt, dass Liebe Applaus sein kann:

kurz warm, dann weg, dann wieder neu

Und Stille macht mir Angst,

weil sie mich fragt, wer ich bin: ohne Laut

Ich hab Menschen verloren, nicht mit Knall:

eher so, wie man eine Adresse vergisst

Erst wird’s seltener, dann nur noch „bald“,

und irgendwann bleibt nur noch Mist

Ich kann so tun, als wär ich stark,

als wär das alles Timing und Plan

Doch nachts, wenn Stille lauter wird,

fängt mein Körper endlich an zu reden

Dann zittert er leise, ohne Publikum

Nicht Drama, nicht Pose –

nur echt, und verletzlich, und roh

einfach hören, was in mir spricht,

wenn nichts mich lenkt

In mir gibt’s einen Raum ohne Fenster,

da hab ich jahrelang Licht gemalt

Wenn du mich fragst, wie es mir geht,

zeig ich die Farbe: nicht die Wand

Ich lerne gerade, mich auszuhalten

Nicht als Projekt. Nicht als Beweis

Ich lerne: Nähe wird nicht verdient,

sie passiert, wenn ich bleib

Und ich bleib nicht jeden Tag

Manchmal flieh ich wieder

in Rollen, in „gleich“, in zu viel

Aber ich komm zurück: nicht heroisch, eher leise,

wie jemand, der den Weg nach Hause noch übt

Was ist nur los mit mir…

vielleicht ist das schon der Anfang:

Dass ich’s endlich laut fragen kann,

ohne mich dafür zu verachten

Wenn du noch da bist,

dann sitz mit mir kurz die Stille aus

Ich bin nicht fertig

Aber ich bin hier

Und heute…

lauf ich nicht sofort raus

ᗩᴜʀᴀ ᗷ.💎

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