
Die Welt in Graustufen
Indie , Singer-Songwriter Melancholisch, introspektiv, langgezogen Akustikgitarre, weiches Klavier, sanfte Streicher
🧿OZZBEAT_ Records©™🧿·3:13

3:13
Die Welt in Graustufen
Indie , Singer-Songwriter Melancholisch, introspektiv, langgezogen Akustikgitarre, weiches Klavier, sanfte Streicher
Creator: 🧿OZZBEAT_ Records©™🧿Release Date: July 1, 2025
Lyrics
[Verse 1]
Gestern war ein Fenster weit,
heut’ nur Glas, das mich nicht trägt.
Farben bluten aus dem Bild,
Wörter fallen, schwer wie Blei.
Und ich halt den Atem an,
hör dem Regen beim Vergeh’n zu.
Zähl die Schatten an der Wand,
weiß nicht mehr, wem sie gehör’n.
Zwischen Zeilen, zwischen Wänden,
liegt ein Meer aus grauem Staub.
Alles, was mich tragen könnte,
wird zu Stein und sinkt hinab.
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[Pre-Chorus]
Alles rauscht, doch nichts berührt,
ein Zimmer voll mit grauen Tönen.
Alles lebt, doch ich verschwimm’,
seh’ mich selbst im Nebel stehen.
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[Chorus]
Die Welt in Graustufen –
kein Schwarz, kein Weiß, nur dazwischen.
Alles was ich fühl’,
ist ein Schatten auf der Haut.
Die Welt in Graustufen –
träumt für mich, wenn ich’s nicht kann.
Lass mich einfach blass
in diesem Regen steh’n.
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[Verse 2]
Früher klang dein Lachen hell,
jetzt ein Echo, dumpf und fern.
Lieg’ im Dunkeln, hör’ mein Herz,
doch es klingt wie fremder Lärm.
Deine Stimme in den Fugen,
dein Geruch im alten Kleid.
Alles hängt in grauen Fäden,
alles, was noch bei mir bleibt.
Und ich schreib dir tausend Briefe,
leg sie still in meinen Kopf.
Lass sie welken zwischen Zeilen,
bis der Regen alles wäscht.
---
[Pre-Chorus (var.)]
Alles rauscht, doch nichts berührt,
die Sonne kratzt nur meine Lider.
Alles lebt, doch ich verschwimm’,
seh’ mich selbst im Nebel stehen.
---
[Chorus (Reprise)]
Die Welt in Graustufen –
kein Schwarz, kein Weiß, nur dazwischen.
Alles was ich fühl’,
ist ein Schatten auf der Haut.
Die Welt in Graustufen –
träumt für mich, wenn ich’s nicht kann.
Vielleicht werd’ ich bunt,
doch heut’ bleib ich grau.
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[Verse 3]
Ich seh Straßen ohne Namen,
Menschen zieh’n vorbei wie Rauch.
Jeder Blick ein leises Flimmern,
jeder Tag ein grauer Tauch.
Und ich such im Lärm der Städte
einen Funken, der mich wärmt.
Doch das Grau frisst alle Farben,
hat mein Herz schon längst gelernt.
Doch vielleicht, in einem Morgen,
den ich heute nicht mehr seh’,
kommt ein Wind, der alles färbt –
nimmt mich mit und trägt mich weit.
[Outro]
Früher schmeckte Regen nach Abenteuer,
heut’ verbrennt er meine Haut.
Worte tropfen von den Wänden,
und ich schließ die Augen laut.
Die Welt in Graustufen –
vielleicht wird sie wieder klar.
Doch heut’ bleib ich grau –
und warte, bis es farbig war.
