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Ratten

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dmist·3:41

Lyrics

Strophe 1:
In Schattenmauern, kaltem Stein,
wo Angst regiert, das Licht ist klein.
Ein graues Wesen, scharf und schmal,
kriecht durch den Saal – ganz ohne Wahl.

Strophe 2:
Sie kriechen nicht aus Erdens Spalten,
wir selbst sind’s, die sie finster halten.
Sie wachsen dort, wo Zweifel keimt,
ein Flüstern, das im Innern schreit.

Refrain:
Der Herr flüstert Lügen – süß wie Gift,
die Angst steigt auf wie kalter Dunst.
Er säet Panik, erntet Macht,
und mit ihm tanzt die dunkle Nacht.

Ratten des Schreckens, überall!
Sie bohren sich durch Fleisch und Geist.
Sie rühren auf, was tief vergraben,
ein Echo aus den dunklen Narben.

Strophe 3:
Die Glocken schlagen Schmerz und Zeit,
wir suchen Trost in Dunkelheit.
Doch jede Antwort, die sich zeigt,
ist neues Leid, das nie verbleicht.

Refrain:
Der Herr flüstert Lügen – süß wie Gift,
die Angst steigt auf wie kalter Dunst.
Er säet Panik, erntet Macht,
und mit ihm tanzt die dunkle Nacht.

Ratten des Schreckens, überall!
Sie bohren sich durch Fleisch und Geist.
Sie rühren auf, was tief vergraben,
ein Echo aus den dunklen Narben.

Strophe 4:
Sind wir nur Ratten auf dem Feld,
gezählt von Macht, die nichts mehr hält?
Ein Tanz aus Blut und Trug gebaut,
ein Albtraum, kalt und gottvertraut.

Refrain (Finale):
Ratten des Schreckens, überall!
Wir nagen selbst – ganz ohne Halt!
Wir sind der Schatten, der uns lenkt,
bis niemand mehr sein Selbst erkennt.

Ratten des Schreckens, überall!
Der Herr sieht zu – reglos, brutal.
Er flüstert still, doch wir verstehn:
Wir sind es selbst, die untergehn.

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