Die Schneekugel (Christmas Series)

  • A slow folk-punk Christmas ballad with a reflective
  • cinematic atmosphere. Tempo is mid-slow
  • driven by brushed acoustic drums
  • soft floor-tom hits
Die Schneekugel (Christmas Series)

Lyrics

Intro- Christmas Musik, softly

Verse 1

Draußen kaltes Neonlicht,

die Stadt rennt mir davon,

Kaufhäuser voller Atem,

jede Stimme unter Strom.

Ich will nur raus aus diesem Lärm,

aus dem Gedränge, aus der Pflicht,

da seh’ ich hinter Glas und Staub

dieses kleine Winterlicht.

Pre-Chorus

Ein Dorf aus Glanz und Watte,

ein Himmel voller Ruh’,

ein leiser, heil’ger Augenblick

mitten im Chaos hier und du.

Chorus

Und ich schüttel meine Welt,

alles dreht sich, alles fällt,

Schnee tanzt durch mein inneres Haus,

Zeit wird lautlos umgetauscht.

Ein Augenblick wird neu verteilt,

mein Herz wird kurz zusammengenäht,

ich schüttel meine Welt noch mal

und lande wo kein Gestern zählt.

Verse 2

Ich steh in einer fremden Stube,

Kerzen brennen viel zu warm,

Kinder lachen meinen Namen,

ich erkenn’ mich in jungen Jahr’n.

Ein Tannenbaum, schief und echt,

der Tisch ist alt, die Gläser blind,

und meine Mutter singt wieder schief,

wie früher, als wir Kinder sind.

Pre-Chorus

Ich merk’, ich darf nicht bleiben,

die Luft wird viel zu dicht,

der Schnee wird schwer in meiner Hand,

die Kugel flüstert: „Noch nicht…"

Chorus

Und ich schüttel meine Welt,

alles dreht sich, alles fällt,

Schnee tanzt durch mein inneres Haus,

Zeit wird lautlos umgetauscht.

Ein Augenblick wird neu verteilt,

mein Herz wird kurz zusammengenäht,

ich schüttel meine Welt noch mal

und lande wo kein Gestern zählt.

Verse 3

Jetzt steh ich auf ‘ner fremden Straße,

Lichterketten, nasser Stein,

alte Freunde an der Ecke,

die dürften lang nicht mehr hier sein’.

Wir stoßen an auf all die Jahre,

die uns leise fortgetragen,

auf verpasste Züge, späte Schuld

und auf all die offenen Fragen.

Bridge

Noch ein Mal…

nur noch ein Mal…

der Schnee wird dicht, mein Atem schmal…

die Welt hält kurz den Atem an.

Verse 4 – Finale Szene

Ich sitz am Tisch wie damals schon,

der Braten dampft, der Raum ist voll,

Vater lacht, Mutter sieht mich an,

als wär’ der Tod hier namenlos.

Ihre Hände warm wie Wahrheit,

ihre Stimmen nah wie Licht,

und ich weiß, sie sind gegangen –

doch das interessiert hier nicht..

Chorus – leise, letzter Durchgang

Und ich schüttel meine Welt,

alles dreht sich, alles hält,

Schnee fällt tief durch Herz und Raum,

nichts ist echt und alles Traum.

Ein Augenblick, der nie vergeht,

auch wenn draußen alles geht,

ich schüttel meine Welt noch mal…

doch diesmal will ich nicht mehr zurück.

Outro – Twist

Da klopft es leis’ an kaltes Glas,

ein Schatten beugt sich über mich,

ich seh’ die Welt von draußen jetzt –

und draußen steht mein fremdes Ich.

Eine Stimme sagt: „Wie schön sie schneit…“

ein Fremder dreht mich in der Hand,

der Laden rauscht, die Glocke klingelt –

und meine Welt wird neu verpackt.

Letzte Zeile – gesprochen oder geflüstert

Der nächste Kunde kommt …