
Der Lenz tritt vor mein Angesicht
Electronic, Dark Wave, Spoken Word, Avantgarde, death-metal, [all spoken female voice]
BCBCBC·3:33

3:33
Der Lenz tritt vor mein Angesicht
Electronic, Dark Wave, Spoken Word, Avantgarde, death-metal, [all spoken female voice]
Creator: BCBCBCRelease Date: January 23, 2026
Lyrics
[Intro – spoken, solemn]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht.
Ungeheißen.
Ungebeten.
[Verse 1]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
mit grünem Wort und falschem Licht.
Er spricht von Werden, spricht von Sein,
doch findet er mich nicht bereit.
Sein Atem riecht nach Neubeginn,
nach Dingen, die ich längst verlor.
Er hebt sein Haupt, verlangt mein Ja,
doch meine Zeit liegt hinter mir.
[Chorus – sung, slow and heavy]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch meine Seele neigt sich nicht.
Was er verheißt, ist nicht für mich,
mein Herz bleibt winterlich.
[Verse 2]
Er legt mir Blüten vor die Tür,
als wär Erinnerung noch warm.
Er nennt es Hoffnung, nennt es Trost,
doch beides klingt mir fremd und arm.
Wo er von Leben Zeugnis gibt,
seh ich nur Schuld und Wiederkehr.
Der Lenz verlangt nach offnem Blick –
ich senke meinen Blick nicht mehr.
[Chorus – repeated, darker]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch meine Stimme folgt ihm nicht.
Was er verspricht, ist mir Verrat,
zu spät, zu hell, zu nah.
[Bridge – spoken, cold, restrained]
Man sagt, der Lenz sei Gnade.
Ich sage:
Er ist Forderung.
[Verse 3]
Er wandelt über fremdes Land,
nennt alles tot Gewes’nes Saat.
Doch was in mir begraben liegt,
verlangt nicht nach neuem Pfad.
Ich trage Winter wie ein Amt,
nicht als Fluch, nicht aus Trotz.
Der Lenz versteht kein Schweigen,
darum ist er mir ein Trotz.
[Final Chorus – sung, solemn]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch ich erhebe meines nicht.
Was aufersteht, ist nicht mein Teil,
mein Bleiben ist mein Eid.
[Outro – spoken, fading]
Der Lenz mag kommen.
Er mag bleiben.
Ich aber
verharre.
Der Lenz tritt vor mein Angesicht.
Ungeheißen.
Ungebeten.
[Verse 1]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
mit grünem Wort und falschem Licht.
Er spricht von Werden, spricht von Sein,
doch findet er mich nicht bereit.
Sein Atem riecht nach Neubeginn,
nach Dingen, die ich längst verlor.
Er hebt sein Haupt, verlangt mein Ja,
doch meine Zeit liegt hinter mir.
[Chorus – sung, slow and heavy]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch meine Seele neigt sich nicht.
Was er verheißt, ist nicht für mich,
mein Herz bleibt winterlich.
[Verse 2]
Er legt mir Blüten vor die Tür,
als wär Erinnerung noch warm.
Er nennt es Hoffnung, nennt es Trost,
doch beides klingt mir fremd und arm.
Wo er von Leben Zeugnis gibt,
seh ich nur Schuld und Wiederkehr.
Der Lenz verlangt nach offnem Blick –
ich senke meinen Blick nicht mehr.
[Chorus – repeated, darker]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch meine Stimme folgt ihm nicht.
Was er verspricht, ist mir Verrat,
zu spät, zu hell, zu nah.
[Bridge – spoken, cold, restrained]
Man sagt, der Lenz sei Gnade.
Ich sage:
Er ist Forderung.
[Verse 3]
Er wandelt über fremdes Land,
nennt alles tot Gewes’nes Saat.
Doch was in mir begraben liegt,
verlangt nicht nach neuem Pfad.
Ich trage Winter wie ein Amt,
nicht als Fluch, nicht aus Trotz.
Der Lenz versteht kein Schweigen,
darum ist er mir ein Trotz.
[Final Chorus – sung, solemn]
Der Lenz tritt vor mein Angesicht,
doch ich erhebe meines nicht.
Was aufersteht, ist nicht mein Teil,
mein Bleiben ist mein Eid.
[Outro – spoken, fading]
Der Lenz mag kommen.
Er mag bleiben.
Ich aber
verharre.
