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Wahnsinn verführe mich

A brutal fusion of death metal and industrial, the track kicks off with pounding machine-like drums, detuned guitars, and distorted synths, Verses feature harsh, mechanized riffs driven by aggressive Vocaloid female growls, Dissonant synth layers and abrupt metallic hits create a twisted, unsettling soundscape, climaxing in explosive breakdowns and glitchy transitions for maximum dark, horror-fueled intensity

Kasane·3:44

Lyrics

Wahnsinn, streck die Finger nach mir aus

schwarz lackiert, mit Nägeln aus zerbrochenem Glas

flüster mir ins Ohr, wie süß das Fallen schmeckt

und wie laut die Stille schreit, wenn man sie küsst

Wahnsinn verführe mich – zieh mich langsam tiefer

mit Zähnen aus Samt und mit Händen aus Rauch

zeig mir den Weg, wo Vernunft sich auflöst

und nur noch das Brennen bleibt, das nie vergeht

Wahnsinn verführe mich – ich will nicht mehr fliehen

lass mich ertrinken in deinem schönen Gift

jeder Tropfen macht mich leichter, leerer, echter

Wahnsinn verführe mich – ich sag schon längst nicht mehr nein

Deine Zunge malt Kreise auf meiner Schädeldecke

jeder Kreis ein neuer Schwur, den ich brechen werde

ich schmecke dich in jedem falschen Gedanken

bitter-süß wie Kupfer und wie reifer Mohn

Du schiebst die Sicherungen aus meinem Kopf

eins nach dem anderen, fast zärtlich, fast wie Liebe

und jedes Klicken klingt wie ein leises „endlich“

wie ein Schlüssel, der ein Schloss zerstört, das nie gebraucht war

Wahnsinn, du riechst nach nassem Samt und Benzin

nach allem, was verboten war und trotzdem richtig fühlt

dein Atem ist heiß an Stellen, die kein Herz mehr schlagen darf

und ich öffne mich dir wie ein Buch, das niemand lesen sollte

Verführ mich weiter, bis die Konturen schmelzen

bis mein Name nur noch ein Echo in deinem Mund ist

ich will dein werden – ganz, bis nichts Eigenes bleibt

nur noch dein Schatten, der in mir wohnt und grinst

Nimm meine letzte klare Sekunde als Opfergabe

zerkau sie langsam zwischen deinen spitzen Zähnen

ich seh zu, wie sie blutet, und finde es wunderschön

weil du es bist, der das Blut so hübsch macht

Wahnsinn verführe mich – zieh mich langsam tiefer

mit Zähnen aus Samt und mit Händen aus Rauch

zeig mir den Weg, wo Vernunft sich auflöst

und nur noch das Brennen bleibt, das nie vergeht

Wahnsinn verführe mich – ich hab die Türen entriegelt

lass mich fallen, lass mich brennen, lass mich dein

jeder Kuss von dir ist eine neue Diagnose

Wahnsinn verführe mich – und ich gehöre dir allein

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