
Noch kein Ziel
Melancholic, deep yet warm male voice with a storytelling tone. A blend of chanson, jazz, and folk with soft acoustic guitar, rich bass, subtle brass, and cinematic strings. Reflective and poetic delivery.

Noch kein Ziel
Melancholic, deep yet warm male voice with a storytelling tone. A blend of chanson, jazz, and folk with soft acoustic guitar, rich bass, subtle brass, and cinematic strings. Reflective and poetic delivery.
Lyrics
Ich seh mir Karten an, von Städten, die ich kaum noch kenn’,
jeder Ort flüstert: „Komm, ich halt dich fest, wenn du mich nennst.“
Die Sonne ruft von Kreta, der Fjord blinkt in Norweg’n,
mein Herz zieht in die Ferne – doch wohin soll ich geh’n?
Zu viele Farben, zu viel Licht,
und jedes Bild verspricht ein neues Ich.
Ich kann mich nicht entscheiden,
so viele Träume, die mich treiben.
Zwischen Wüste, Meer und Schnee –
ich such ein Ziel, doch find nur Sehnsucht, oh weh.
Die Welt steht offen, so still und schön,
und ich bleib hier – kann mich nicht drehen.
Die Werbung lacht: „Jetzt buchen, nur heut’ zum halben Preis!“
Doch jeder Klick macht’s schwerer – das Herz wird leise, heiß.
Bali klingt nach Frieden, Paris nach großem Film,
und irgendwo dazwischen verlier ich, wer ich bin.
Ich will verlieren und doch find’n,
vielleicht liegt das Glück ja mittendrin.
Ich kann mich nicht entscheiden,
so viele Träume, die mich treiben.
Zwischen Wüste, Meer und Schnee –
ich such ein Ziel, doch find nur Sehnsucht, oh weh.
Die Welt steht offen, so still und schön,
und ich bleib hier – kann mich nicht dreh’n.
Vielleicht soll ich gar nicht wissen,
wo’s mich morgen hinzieht.
Denn manchmal ist der Weg,
der schönste Teil vom Lied.
Ich muss mich nicht entscheiden,
ich darf mich einfach treiben.
Denn jede Richtung führt ein Stück zu mir zurück.
Und vielleicht, wenn ich loslass,
kommt das Ziel von selbst ins Blick.
