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Kalter Entzug - Du kannst es schaffen

[Melancholic dark folk ballad, perfect German emotional vocals, 70 BPM crisp quality] [Rough deep male lead, layered harmonies chorus ONLY, raw pleading delivery, no hiss] [Acoustic fingerpicking verses, piano swells, subtle strings bridge/outro fade] [Build tension verses → explosive chorus → hopeful fade outro] [Extend outro: soft piano fadeout, subtle strings, echoing "neues Leben", emotional closure, no new lyrics, perfect seamless blend] [Deine Lyrics – mit gekürzten Verses]

Carsten Radke·4:34

Lyrics

[Intro]
*(Herzschlag, leises Piano, atmosphärischer Pad – 8 Sekunden)*

[Verse 1]
Wieder 3 Uhr nachts
Schweiß im Bett
Doch mir ist kalt
Decke nass
Gedanken laut
Herz im Sprint
Die Zeit so zäh
Hände wie aus fremder Haut

[Verse 2]
Zähne klappern
Hirn im Nebel
Früher war ein Tropfen Start
Jetzt ist jeder Tag ein Fels
Küche grau im ersten Licht
Tasse Kaffee
Schmeckt nach Blei
Handy voll mit alten Chats

[Pre-Chorus]
„Bruder
Kannst du mir was sparen?“
Spiegel zeigt ein müdes Gesicht
Augen tief wie Kellerraum

[Chorus]
Kalter Entzug
Kein Zurück mehr
Kein Betrug
Ich zitter durch die Stunden
Such den Schmerz in alten Wunden
Kalter Entzug
Jeder Atemzug zu viel
Doch ich halt mich an dem Morgen
Auch wenn heute nur noch fielt

[Verse 3]
Tag 6
Kein Hunger mehr
Magen dreht sich wie ein Rad
Träume kommen, reißen Fetzen
Von dem, was ich mal war
Fenster offen, Luft zu schwer
Herz jagt los, doch Beine lahm
Jede Stunde zieht wie Kaugummi
Zwischen Angst und leerem Wahn

[Verse 4]
Tag 7
Nichts schmeckt, nichts klingt
Nur das Surren in den Ohren
Ich leg mich hin, steh gleich wieder
Bleib verloren zwischen Stunden
Haut zu eng, Gedanken eng
Der Schweiß riecht nach Vergangenheit
Doch irgendwo da unten glimmt
Ein Satz: "Ich hab’s fast geschafft."

[Chorus]
Kalter Entzug
Kein Schlaf, kein Frieden
Nur Sekunden, die verrinnen
Ich zähl sie leise, weil sie brennen
In meinem Kopf wie Strom aus Drähten
Kalter Entzug
Und mein Körper weiß noch nicht
Dass er leben kann ohne das Gift
Doch mein Wille flackert – noch nicht Licht

[Bridge]
Tag 4
Tag 5
Tag 10
Alle reden
Keiner sieht
Wie die Knochen innen schreien
Während draußen Alltag fließt
Ich hab alles längst verbraucht
Ausreden
Pillen und Vertrauen
Jetzt nur noch ich und dieser Körper
Und die Angst
Mir selbst zu trauen

[Verse 5]
Tag 10
Der Schlaf kam flach, blieb kaum
Doch zum ersten Mal kein Zittern
Nur ein dumpfer Rest im Bauch
Wie ein Sturm, der sich erinnern will
Ich steh am Fenster, trinke Licht
Das Herz noch schwach, doch da
Die Uhr tickt nicht mehr gegen mich
Sie zählt nur Zeit – und die vergeht

[Verse 6]
Tag 12
Der Körper fremd, doch wieder mein
Die Hände suchen, doch nichts fehlt
In der Stille höre ich mich atmen
Und das reicht, für diesen Tag
Der Schmerz ist leiser, nicht fort
Wie ein Schatten, der noch wartet
Aber ich lern, ihn anzusehen
Ohne dass er mich verschlingt

[Verse 7]
Tag 14
Regen trifft den Asphalt weich
Ich geh raus, spür wieder Wind
Die Welt dreht sich noch langsam
Doch diesmal dreh ich mit
Da ist kein Rausch, kein Feuerwerk
Nur Frieden zwischen zwei Atemzügen
Und in dem Grau von diesem Morgen
Steckt ein Anfang – unscheinbar, echt

[Outro Chorus]
Kalter Entzug
Kein Zurück mehr
Kein Betrug
Ich zitter durch die Stunden
Such den Schmerz in alten Wunden
Kalter Entzug
Jeder Atemzug ein Ziel
Irgendwo am Rand vom Tunnel
Wartet still ein neues Leben

[Outro]
*(Ausklang: Piano + Pad, Herzschlag wird langsamer)*
Und in dem Grau von diesem Morgen
Steckt ein Anfang – unscheinbar, echt

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