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Wer ich bin

Deep Rap, Bass, Dark

Coach_Cörnell_Sound ·3:15

Lyrics

(Part 1)
Früher war ich ein niemand im Pausenhof-Game,
hab mich gefühlt wie ein Hoodie ohne Namen, nicht fame.
Wollte nur dazugehören, egal zu welchem Kreis,
Lachen über schlechte Witze war der Beweis

Hab Gefühle verpackt wie zerbrechliches Glas,
denn Schwäche war Risiko, das man besser nicht besaß.
„Reiß dich zusammen“, war das Mantra im Kopf,
also Emotionen down reguliert wie’n Lautstärkeknopf

Manchmal war ich laut, manchmal auch daneben,
nur damit die anderen sich mit mir dann abgeben
Doch nachts im Bett war es still in mir drin,
ich fragte mich: Wer ich bin und warum schätz’ ich mich so gering

(Hook)
Wer bin ich, wenn keiner zuschaut?
Wenn die Maske fällt und keiner mehr auf mich baut?
Warum sag ich nie, was ich wirklich denk?
Warum fühl ich viel, doch ich zeig’s nie im Moment?
Vielleicht ist Erwachsensein nicht nur schwarz und weiß,
und die Suche nach mir selbst im Teufelskreis.
Wenn ich irgendwann geh, hoff ich, ich seh:
bin jeden Tag ein Stück mehr ich gewesen, okay.

(Part 2)
Ich denk erst an alle, dann irgendwann an mich,
als wär mein eigenes Herz nur ’ne Nebenpflicht.
Will niemanden stören, niemand‘ verletzten,
Und schaff es nicht mal mich mit mir selbst zu messen.

Warum ist es so schwer, ehrlich zu sein?
Zu sagen: „Das bin ich“, erweckt nur den Anschein.
Vielleicht hab ich Angst, dass ich dann nicht gefall,
dass man mich sieht und sagt: „Bro, das war’s halt.“

Man sagt, ich soll längst erwachsen sein,
Rechnungen zahlen, Ziele fassen, alles fein.
Doch vielleicht ist Erwachsensein kein fertiger Plan,
sondern Fragen, die man sich immer wieder stellen kann.

(Bridge)
Vielleicht hört das nie auf, dieses Suchen nach Sinn,
vielleicht ist der Weg schon ein kleiner Gewinn.
Nicht perfekt, nicht richtig, nicht immer so klar,
sondern echt sein im Leben, ich bin nicht unfehlbar.

(Hook)
Wer bin ich, wenn keiner zuschaut?
Wenn die Maske fällt und keiner mehr auf mich baut?
Warum sag ich nie, was ich wirklich denk?
Warum fühl ich viel, doch ich zeig’s nie im Moment?
Vielleicht ist Erwachsensein nicht nur schwarz und weiß,
und die Suche nach mir selbst im Teufelskreis.
Wenn ich irgendwann geh, hoff ich, ich seh:
bin jeden Tag ein Stück mehr ich gewesen, okay.


(Outro)
Vielleicht ist der Sinn nicht starr und konkret,
sondern dass man sich selbst langsam versteht.
Und wenn ich am Ende mein Spiegelbild seh,
will ich sagen können: „Ich war ich“ – und das reicht, okay.

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