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🇩🇪Schattenkuss

Dark, dark folk, violine cello, vampirwalzer, edel, verführerisch, medieval choir singing, male voice, sung poetry, erhabene tiefe stimme, choir singing background

RexAmun·6:41

Lyrics

[INTRO ]
Wenn Blutmond steigt im alten Kreis,
Erklingt ein Lied voll dunklem Preis.
Ein Opfer, zart und unberührt,
Durch Träume streift, vom Los verführt.

Ein Schwur, ein Blick, ein leises Beben,
Die Nacht erheischt ihr junges Leben.
So nimmt er, was ihm Zeit verspricht –
Ein Schattenkuss… im roten Licht.


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[VERSE 1]
In sturmumwölkter Finsternis
Pocht zart ihr Herz im Gleichgewicht.
Gefunden ward, so rein, so klar,
Die Auserwählte, wunderbar.

Ein holdes Fräulein, keusch und fein,
Soll nun des Blutes Gabe sein.
„Oh holde Maid, entgeh der Nacht –
Mein Schloss dient dir zur stillen Wacht."


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[VERSE 2]
Sein Blick umschmeichelt ihre Glieder,
Ein Flüstern haucht verlockend nieder.
Die Kerzen tanzen sacht im Raum,
Ihr Atem stockt – ein süßer Traum.

Ein Kuss verweilt auf bleicher Hand,
Wie Seide zieht sein dunkles Band.
Sie folgt, als wär’s ihr eig’ner Wille,
Verloren nun – in samtner Stille.


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[BRIDGE]
Ihr Atem streift den seinen sacht,
Ein Funkeln lebt in tiefer Nacht.
Die Finger zittern, Haut berührt,
Ein Seufzen, das zum Schweigen führt.

Ein Fluch liegt warm auf ihrem Mund,
So süß, so nah, so tief, so wund.
Ein letzter Blick – kein Widerstand,
Dann nimmt er sie mit weicher Hand.


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[CHORUS ]
Ein Hauch nur trennt mein Herz von dir,
Ein Blick, ein Flüstern – du, ich… wir.
Ich halt dich nah, so still, so sacht,
Und schmeck dein Zittern in der Nacht.

Dein Leib so warm, in Glut getaucht,
Ein Kuss, der tief in Schatten haucht.
Umschlungen wirst du meine Liebe,
Die Nacht erfüllt von lüstern Triebe.

Ich dürst nach dir – und doch ich warte,
Bis du, ergeben, selbst entartest.


---

[VERSE 3]
Im Heiligtum aus Stein und Kerzen,
Erklingt ein Lied aus alten Herzen.
Ein Dolch ruht still auf rotem Tuch,
Geweiht dem urvererbten Fluch.

Er hebt sie sanft, legt sie bereit,
Ihr Blick versinkt in Dunkelheit.
Ein Schnitt so zart – fast wie ein Kuss,
Ein Tropfen rinnt... der Anfang muss.


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[CHORUS 2]
Du liegst in meinen Armen weich,
Dein letzter Laut – so selig, bleich.
Ein Biss, so zärtlich, süß und tief,
Der dir das Leben sanft entzieht.

Dein Herz, es schlug – nun schlägt es mein,
Im roten Strom sind wir nun ein.
Ein Tropfen mehr, ein Seufzen sacht,
Und du gehörst nun mir – bei Nacht.


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[OUTRO]
Die Nacht verweilt in stiller Glut,
Blutrot Mond auf ihnen ruht.
Ihr Blick erlischt im Samtgewand,
Gebettet weich in meine Hand.

Ein Kuss, ein Dank, ein letzter Laut,
Im Schatten ward ihr Grab erbaut.

Ein Flüstern weht durch kaltes Stein,

„Du bist nun mein – und nie allein.”

[Fin]

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